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 [Rollenspiel]Die Schreibstube

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Baldulf Blutbringer

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BeitragThema: [Rollenspiel]Die Schreibstube   Mi Okt 28 2015, 11:57

In diesem Beitrag werden Briefe, Schriftstücke und andere Dinge gesammelt.

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Baldulf Blutbringer

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BeitragThema: Re: [Rollenspiel]Die Schreibstube   Di Sep 13 2016, 03:52

Auszug aus dem Tagebuch von Baldulf Blutbringer.


Ich habe mich ausführlich mit meinen Einträgen beschäftigt die ich nach dem Attentat verfasst habe, mit den täglichen Einträgen vom grauen Alltag bis zu sonnigen Sonntagen. Alle Entscheidungen die ich traff, alle Gedanken die ich fasste sind mir heute noch klar. Und doch kann ich diese schleichende Veränderung nicht leugnen. Diese Wunde hat schlimmes in mir hervor gebracht und ich bin froh das sie nur mich vergiftet hat. Mein Umfeld blieb zumglück verschon, doch ich habe das Gefühl es ist noch nicht überstanden. Dabei spreche ich nicht nur von meinem Körper, auch mein Geist hat gelitten und ich habe das gefühl.. nein. Ich weis das etwas daran haftet. Ein schatten der mich nur mit Schrecken an das denken lässt was uns erwartet.

Doch was erwartet uns? Xarogath hat mir alle Berichte organisiert die den Einfall in Kharanos behandeln, Eryka und Clerk haben sich in den Flüchtlingslagern umgehört und Yonoko ist mit den letzten flüchtenden Bauern durch die Tunnel in die Stadt gekommen. Dämonen sollen uns Heimgesucht haben, während ein riesiges grünes Luftschiff immer mehr Dämonen auf die Erde spruckte. Grubenlords im Tal und schreckliche Fledermäuse in der Luft. Da muss ich an den Zauberer denken der versuchte uns zu warnen. Wir hielten ihn für einen Trunkenbold und ließen ihn hinaus werfen. Woher sollten wir wissen das er von Luftschiffen die Dämonen ausspucken redet, und nicht von Dämonen die wie Vrynkul aus Segelschiffen die Küsten überfallen. Flüchtlinge behaupten Karanos liegt in Schutt, doch dazu habe ich noch keinen Bericht gefunden. Und dies alles nur innerhalb unserer Grenzen. Die Nachrichten die wir aus Sturmwind bekommen haben benötigen einen eigene Kiste, um dieses Elend kümmert sich zum Glück unser Xarogath.

Über den Fall des Königs von Sturmwind, den verlust des Kriegshäuptlings und der vernichtung des Aschbringers habe ich viele Verschiedene Berichte gelesen, ich weiß nicht was davon Wahr ist. Alles was dort passiert ist liest sich wie ein Auszug aus den Gedanken eines Wahnsinnigen. Eine gemeinsame Wahnvorstellung die uns gleich die Anführer dreier Fraktionen gekostet hat. Xarogath hat einige alte Kontakte in Orgrimmar und erwartet nun neue Berichte. Wer wird der neue Kriegshäuptling? Wie sehen die nächsten Schritte der Horde aus? Marrah und Dralim habe ich gebeten die Argentumdämmerung aufzusuchen um auch dort in erfahrung zu bringen wer dem Aschbringer folgt. Dort liegt mein wichtigster Augenmerk, ohne das Licht sind wir schlicht verloren, wenn das was alle sagen tatsächlich stimmt. Ich habe dafür gebetet, letzte Nacht, seit einer gefühlten Ewigkeit. Dies darf nicht die brennende Legion sein. Sie haben unsere Familie schon einmal abgeschlachtet.

Ich habe mir schon Gedanken gemacht wie wir das verhindern. An der Front haben wir bei dem Versuch alle anderen zu Retten schon einmal versagt, doch die Familie hat noch nie versagt, wenn es darum ging die Familie zu beschützen. Ich bin mir sicher die Tribune der letzten Dekaden hätten sich niemals für so einen drastischen Schritt entschieden, doch ich bin mir sicher: Die Familie kann nicht weiter dem Söldnertum dienen, nicht in dem selben Maß wie die letzten Dekaden. Wir sind Handwerker, Händler, Gelehrte und Abenteurer die sich unter drei Kerlen versammelt haben die mehr von Poltitik verstehen als vom Kampf. Natürlich, ich habe fünfzehn Dekaden gekämpft,
drei davon als Söldner, bin ein Meister meiner Waffe und Roanen war Mitglied der <Das geschrieben wurde wieder geschwärzt> und sein Worg ist auch eine Nummer für sich. Doch ich bin nicht mehr der Jüngste, von Krankheit geplagt und mein Gedanken drehen sich um die Familie, nicht mehr um den Kampf. Und Roanen ist... gut, Roanen ist noch Kampftüchtig. Aber das kommt uns noch wo anders zu gute.

Ich habe vor den Söldnertrupp aufzulösen und in eine Handelsgesellschaft um zuwandeln. Das Wort Kartel kommt mir mit einem grinsen in den Kopf. Die Kontakte besitzen wir bereits, wir haben ausgebaute Handelsbeziehungen und wir haben mehr als genug Waren und Gold um uns einen Platz in diesen schweren Zeiten zu erarbeiten. Einige der Söldner behalten selbstverständlich ihren Job, fremde söldner Anheuern halte ich für Unsinn, wir haben noch genug Arbeit innerhalb der Familie für Schlagkräftige Argumente. Schließlich wollen leute an alte Gefallen und Schulden erinnert werden.

Uns steht eine harte Zeit bevor.
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Baldulf Blutbringer

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BeitragThema: Re: [Rollenspiel]Die Schreibstube   Fr Sep 29 2017, 00:27

Auszug aus einem Lagebericht - von Baldulf Blutbringer

...aber umso besser sind die guten Nachrichten: Die Verpflegung reicht länger als geplant. Die Wildnis bietet uns bisher genug Nahrung und Wasser. Die Anwärter haben sogar einige Dinge über das Jagen gelernt. Es wäre sicher spannend zu sehen wie sie sich in Dun Morogh schlagen. Die beste Nachricht ist dass Worath Recht behalten hat, der Keller hat die Beben und die Zeit überstanden. Wir haben einige Tage gebraucht, aber wir konnten den Eingang zum Keller freilegen. Die Waffenkammer und der Kerker sind eingestürzt, so wie teile des Archive. Der Raum ist zu zwei Dritteln nicht mehr begehbar und irgendwo läuft Wasser in den Raum. Der Teil des Archive der noch steht enthält kaum Dokumente von Wert: Alte Missionsberichte, Verträge mit Verstorbenen und veraltete Beurteilungen. Wenn doch noch etwas Interessantes dabei ist bringe ich es dem Verwalter mit. Das Lager ist unberührt, aber dort stehen nur noch die alte Festtagsgarnituren herum: Stühle, Tische, Banner. Nichts was wir noch verwenden sollten, schließlich sieht unser aktuelles Lager nicht besser aus. Letztendlich hat sich die Reise bis hierhin gelohnt, denn unsere Schatzkammer scheint auch noch unversehrt zu sein. Doch wir sind am Schloss gescheitert. Der Schlüssel ist immer noch verloren und der magische Schutz tut nach wie vor seinen Dienst. Ich könnte mich Ohrfeigen, schließlich war das meine Idee. Aber wenn auch nur die Hälfte der Artefakte dort drin ist, von denen wir noch wissen, dann haben wir einen großen Teil unserer Vergangenheit zurück. Wir lassen uns von so ein bisschen Magie nicht aufhalten, in den nächsten Tagen wird die Barriere unsere volle Aufmerksamkeit haben, und danach...
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Auraxa



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BeitragThema: Re: [Rollenspiel]Die Schreibstube   Mi Okt 18 2017, 11:53

Auszüge aus dem Tagebuch von Auraxa Halmlinger

Anmerkung: Zwischen den einzelnen Einträgen liegt unterschiedlich viel Zeit, doch stammen sie alle aus den letzten zwei Wochen.


[...] Mein Leben ist aus den Fugen geraten. Oben ist unten und umgekehrt.
Ich habe Angst! Angst vor dem was passiert ist.
Warum nur? Warum bei den Ahnen muss ich mich mit dem befassen, dass mich am meisten zittern lässt? [...]

[...] Er sagt ich hätte Talent und es sei etwas worüber ich mich freuen soll.
Doch ich kann es nicht fassen. Sobald mein Kopf die Kissen berührt rasen meine Gedanken und ich finde keine Ruhe. [...]

[...] Ich hatte gehofft, er hätte sich getäuscht. Ihm wäre ein Fehler unterlaufen.
Hunderte Mal habe ich den Ball fallen lassen und nie, nie ist er wie neulich in der Luft stehen geblieben. Doch dann überwand er plötzlich schneller die Strecke und fühlte sich schwerer an. [...]

[...] Der Schritt war schwer und es bricht mir das Herz. Es ist, als fehlte nun etwas in meinem Leben.
Doch ich kann nicht mehr.[...]

[...] Endlich fand ich etwas Ruhe. Alle Gedanken scheinen unwirklich und weit weg. Die Welt ist bunt und fröhlich. [...]

[...] Etwas alltägliches wie eine Wischmop bewegen? Wie soll es nur ohne zutun der Hände gehen?
Das Buch der Lady beleuchtet einiges, doch vieles bleibt mir ungewiss.[...]

[...] Ein Trost in diesem Alptraum bleibt die Schnecke. Sie fiepst und scheint glücklich, wenn sie rohes Fleisch bekommt.
Das Väterchen sagte, lebendiges Futter wäre geeigneter. Vielleicht sollte ich eine Ratte fangen?[...]

[...] Ich bin eine Gefahr, wenn ich keine Kontrolle erlange! Diese Worte hallen noch immer in mir.
Er sei ein unvernünftiger Lehrmeister. Doch er ist der einzige dem ich traue.
Ich möchte schreien, doch kein Ton kommt über meine Lippen.[...]

[...] Zur Pflege haben sie mir ein Eulenkätzchen überlassen.
Es ist ein merkwürdiges Wesen, statt Fell hat es Federn und in seinem Gesicht sitzt eine Art Schnabel, doch der Körperbau entspricht dem einer Katze. [...]

[...] Ich koche bergeweise Leckereien. Den Gesichtern nach scheint es zu schmecken, doch mein Hunger ist wie weggeblasen. Mein Kopf ist voll und gleichzeitig so leer wie nie. [...]
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