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 [Rollenspiel] Die Geschichten des Grindol Gluteisen (Info : Tagebuch/Geschichten fsk16)

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Grindol



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BeitragThema: [Rollenspiel] Die Geschichten des Grindol Gluteisen (Info : Tagebuch/Geschichten fsk16)   Do Okt 13 2016, 18:59

OOC : Es ist nun endlich soweit ! Ich habe mich dazu entschlossen, neben dem eigentlichen Rp einen weiteren Einblick in die Rolle meines Charakters Grindol Gluteisen zu geben. In diesem Tagebuch werde ich die außerhalb der Spielzeit stattfindenden Ereignisse erzählen. Aufgrund der Meta habe ich mich gegen eine öffentliche Darstellung entschieden, doch vielleicht wird sich das noch ändern. Wie wir alle wissen, wird die Meta oft im negativen Sinne eingesetzt und das wäre nicht in meinem Sinne.

Mit diesem langfristigen Projekt möchte ich einfach mehr über Grindols Gedanken und Hintergründe erzählen Wink Ich mache dies auch, da ich nun mittlerweile 3 Jahre im Hort aktiv bin und etwas zurückgeben möchte. Ein weiterer Grund ist, dass ich einfach Spaß / Gefallen daran habe, zu schreiben.
Vielleicht hilft es sogar Neulingen bei der Erstellung eines Chars ? Wer weiß, nutzt das Tagebuch auf eine faire Art und Weise Wink

Ich möchte zudem darauf hinweisen, dass diese Inhalte oftmals das Alter fsk 16 erfordern Wink
Aber keine Sorge, es wird kein matschiges Splatter-Geschreibsel ! Ich werde versuchen es wie gewohnt zu formulieren, um Erwachsenen Spielern ein spannenden Einblick zu gewähren !

Nun wünsche ich viel Spaß
Very Happy  Very Happy




Kapitel 1 : Die Nacht der Schnecken


Der alte Greis Grindol war bereits tief in die Berge von Dun Morogh gereist, um sich seiner Aufgabe zu widmen, die er sich am Abend zuvor stellte. Diesen Abend wird der Greis so schnell nicht vergessen, denn schließlich musste er die Schnecke "Luzi" erlösen, da sie dem Fluch der Schwäche erlegen war, so würde es der Alte wohl beschreiben. Die Schnecke wollte ihren Herrn schützen, doch hat sie kläglich versagt und erlitt schwere Verbrennungen.
Schuld war der Hüter selbst, ein mächtiger Pyromant, der Grindol keinerlei Erklärung für den Zustand der Kanzlerin erläutern wollte. Es war die Gier von Grindol, nichts soll ihm verborgen bleiben, doch am Ende hatte er nichts, außer eine schwächliche Schnecke.
Die Schnecke Luzi starb einen relativ schnellen Tod, herbeigerufen durch ihren Herrn und Meister. Grindol war der Auflassung das seine Schnecke von der Schwäche erlöst werden müsse und eine Heilung alles andere als der richtige Schritt sei.

Grindol selbst kam relativ unbeschadet davon, doch die Fettleibigkeit des Hüters nimmt gefährliche Formen an, zumindest war der Tackle nicht gerade schmerzfrei.
Kurz verzieht der Alte sein Gesicht, denn der Aufprall zeigt noch immer seine Wirkung, doch heute wird ihm das nicht an seine Aufgabe hindern.

Er war nicht alleine, an seiner Seite der Leichnam Luzis und der noch lebende Sohn, der nun auf den Namen "Fäustchen" gehorchen musste. Fäustchen war einer Dame versprochen, doch diese hatte ihn nie abgeholt, also beschloss Grindol ihn auf das Erbe seiner Mutter vorzubereiten. Fäustchen war kleiner als seine Mutter, doch aufgrund der vielen Zuflüsse von alchemistischen Tränken hat er eine Entwicklung genommen, die Grindol selbst nicht erahnen konnte.
Er hatte die Farben seiner Mutter, doch der Schneckenpanzer besaß kleine spitze/scharfe Stacheln und die säurehaltige Substanz die er absondert ist ätzender als die seiner Mutter. Grindol hatte es also geschafft noch eine kleine Steigerung zu erreichen, aber die Größe konnte er sich nicht erklären.

So standen sie nun nicht mehr weit von der Höhle entfernt, wo der "Gast Grindols" einst lebte und nun war Grindol bereit dem Ganzem endlich ein Ende zu bereiten. Er beugt sich zu Fäustchen herunter, der ohne Leine seinen Meister folgte und sprach:,, Heute feiern wir deine Mutter, heute wirst du in den Genuss des Jagens kommen ! Am heutigen Tage wirst du mit mir zusammen dieses Nest von unwürdigem Gewürm säubern, auf das es sich niemals wieder ausbreiten möge "

In der Nähe der Höhle ist noch ein kleines Lager mit zwei primitiven Behausungen aufgebaut und zwei kräftige Krieger der Eistrolle führen ein freudiges Gespräch, welches beide zum Lachen animierte. Ein Lachen, welches wohl bald erstummen wird, wenn es nach Grindol ginge.
Der ältere von den Beiden will gerade etwas sagen, doch dann erblickt er die Schnecke die sich herangeschlichen hatte, ehe er handeln konnte springt Fäustchen dem alten Troll ins Gesicht und ein stumpfes Schreien ertönt.
Die Säure frisst sich durch das Fleisch des Trolles und als der Jüngere seinen Speer nutzen will, um seinen Kameraden zur Hilfe zu eilen, verspürt er einen kräftigen Schmerz in seinen Gliedmaßen. Es ist ihm kaum noch möglich den Speer zu halten und als sich seine Hände völlig verkrampfen, lässt er den Speer fallen. Mit letzten Kräften will er seine kräftigen Hände noch dazu nutzen die Schnecke aus dem Gesicht seines Kameraden zu entziehen, doch als er gerade die Schnecke packen will, durchfließt ein weiterer Schub an Schmerzen den jungen Troll, die ihn auf die Knie zwingen. Ein Keuchen erklingt aus seiner Kehle, als er den Geruch von Kräutern und Bier wahrnimmt....der Greis war gekommen.
Er brauchte gar nicht mehr den Kopf heben, um den Greis in die Augen zu schauen, dies tat der Greis selbst. Der Troll schäumt vor Wut und spuckt dem Peiniger ins Gesicht und brüllte :,, Der Greis des Todes, du bist also gekommen !"

Grindol beherrscht nicht die Sprache der Trolle, doch das braucht er auch nicht für seine Tat. Er brach die Speerspitze ab und rammte sie in den Hals des Trolles. Anschließend drehte er den um Luft ringenden jungen Troll zu seinem Gefährten dem Älteren.

,,Dies sollen deine letzten Minuten sein, werde Zeuge meines Werks ! Erfahre die Pein deines Richters ", flüstert ihm der alte Greis zu.

Von dem alten Troll kommt nur noch ein Zucken der einzelnen Gliedmaßen, als Fäustchen sich durch das Fleisch des Gesichts des alten Trolles frisst. Die letzte Erinnerung des sterbenden jungen Trolles ist die, dass sein Kamerad auf langsame Art und Weise von einer Schnecke verspeist wurde.

Grindol blickt auf seine rechte Schulter, wo Luzi ihren Platz gefunden hat. Sie klebt mit ihrer ganzen Pracht auf der Schulter des alten Greises und scheint ihre Umgebung wachsam zu beobachten, ist sie wirklich tod ?
Der alte Greis streicht ihr über den schleimigen Körper und ruft Fäustchen zurück. Der alte Troll ist nahezu nicht mehr zu mehr zu identifizieren und mit Blut besudelt. Nun blickt der Greis auf die Behausungen des Späherpostens und beginnt sie zu durchsuchen. Er findet nicht viel außer die Betten und Proviant der Eistrolle. Die Essgewohnheiten der Trolle sind ihm nicht fremd, da sie regelmäßigen Kannibalismus begehen und ihr letztes Mal war mit Sicherheit ein Zwerg oder ein Gnom. Grindol hat aber keine Zeit die Knochen zu analysieren und verlässt die Hütte.

Draußen erwarten ihn drei Trolle, die anscheinend auf Patrouille waren. Sie wirken nicht gerade erfreut darüber, dass ihre zwei Späher einen qualvollen Tod erleiden mussten. Einer von Ihnen mit einer Zweihandaxt bewaffnet scheint der Anführer zu sein und gibt seinen Kameraden den Befehl zum Stürmen. Die zwei mit Äxten bewaffneten Trollen stürmen auf den Greis zu. Grindol beginnt zu lachen, als die Trolle zum Angriff übergehen.

,,Ihr niederes Gewürm, ist das Alles was ihr mir entgegensetzen wollt ?! Lasst mich euch erlösen, sodass eure Schwäche nicht weiter diese Welt besudelt...elendige Kreaturen ! ", ruft der kichernde Greis dem Ansturm entgegen und formt eine schattenhafte Kugel in seinen Händen , die an Größe zunimmt. Einer der Angreifenden löst ein Wurfmesser von seinem Gürtel und wirft es Grindol entgegen.
Damit hat Grindol nicht gerechnet und das Messer bohrt sich in seine Schulter. Die mit Schatten besudelte Kugel wird für einen Moment kleiner, doch der Wille des alten Greises scheint ungebrochen. Ein lautes Kichern ertönt aus seiner Kehle und in seinem Rausch ruft er den Trollen entgegen :,, Welch Erregung ihr mir schenkt, so will ich euch dafür danken, schmeckt meine Liebe...empfangt meine Umarmung !"

Die schattenhafte Kugel wird auf einen Schlag größer und steigt in den Himmel empor und löst eine Explosion aus. Anschließend teilen sie sich in mehrere kleine Wurfgeschosse auf, die auf die zwei Angreifer zusteuern. Die kleinen Geschosse schlagen mit voller Wucht auf die zwei Trolle ein, die einen großen Satz nach hinten machen und auf den Boden liegen bleiben. Der Anführer setzt zu einem gewaltigen Sprung an und schwingt seine Axt bedrohlich über den Kopf des alten Greises.
Grindol kann dem nur knapp entgehen, als er zur Seite springt und mit einem kleinen Feuerball den Anführer der Eistrolle zurückschlagen kann. Die Schneide der Axt trifft ihn dennoch knapp unterhalb des Auges und hinterlässt eine blutende Wunde.

Und so liegen nun zwei kampfunfähige Trolle, der Greis selbst und der Anführer der Eistrolle auf den mit Schnee bedeckten Boden. Der bullige Anführer steht als erstes auf, sein Gesicht weist Verbrennungen auf, doch will er den Greis des Todes endgültig besiegen. Er hebt die Axt vom Boden auf und will zu Grindol eilen. Fäustchen die Schnecke erweist sich aber als Spielverderber und springt dem Anführer ins Gesicht. Die Schnecke saugt sich auch diesmal fest, aber der Anführer reißt sich unter starken Schmerzen die Schnecke aus dem Gesicht. Er wirft sie an die Wand der Hütte, wo Fäustchen unsanft seine ersten Erfahrungen mit "Schmerzen" erfährt.
Der Troll schäumt vor Wut und sein rechtes von Säure bedecktes Augen fällt in den Schnee. Er hält seine Hand über das Augenloch, wo einst sein Auge war. Der noch eben weiße Schnee ist rot gefärbt und die Umgebung gleicht fast einer Schlachtung.

Zum allen Übel steht der alte Greis bereits auf den Beinen, der die Ablenkung seiner Schnecke zur kurzen Erholung nutzen konnte.

,, Du hast mich wahrlich erheitert, mein Gast wird über diese Trophäe erfreut sein, die ich ihm nun bringen werde ", spricht Grindol in einem kichernden Unterton. Er nähert sich dem Troll und haucht ihm "Teth’dronus amar " entgegen.

Daraufhin fließen aus Nase, Augen und Mund des Trolles Schwälle von Blut, die sich zu einem Fluss einen und in Grindols Mund Einlass bekommen. Der Schwall wird mit der Menge stärker und als der alte Greis sich vollends generieren konnte, sackt der einstige Troll wie ein nasser Sack zu Boden.


Mit einem Grinsen verlässt der alte Greis seine Wirkungsstätte und widmet sich seiner mutigen Schnecke Fäustchen.

,,Heute hast du gut gedient, doch heute ist noch nicht die Zeit gekommen, um sie vollends zu vernichten meine liebste Kreatur. Wir kommen wieder, doch nun lass uns heimkehren und den Tod feiern"


Zuletzt von Grindol am Do Okt 13 2016, 21:46 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: [Rollenspiel] Die Geschichten des Grindol Gluteisen (Info : Tagebuch/Geschichten fsk16)   Do Okt 13 2016, 19:04

Der nächste Eintrag wird kürzer, denke ich...
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BeitragThema: Die Reise zum Schwarzfels   Mo Feb 13 2017, 18:51

Die Reise zum Schwarzfels
Teil 1 - Aufbruch


Der alte Greis packte wieder mal seine Sachen, diesmal soll es zur alten Heimat gehen, den Schwarzfels.
Die kleine Schnecke Fäustchen schien sich auf einen Spaziergang zu freuen, sie zerrte an der Leine aus stabilen Eisen und der Alte grummelte sich etwas in den dichten grauen Bart. Er zwang Fäustchen zur Geduld, denn schließlich muss er das Gepäck noch einmal durchgehen, ehe es losgeht.

Für die Reise hat er nur das nötigste mitgenommen. Der Widder, den er sich von seinen Ersparnissen mietete, wird sich wohl nicht besonders anstrengen müssen, um den Zwerg mit seinem Gepäck zum Schwarzfels zu bringen.



Zusammengefasst (Reisegepäck) :


In der Proviantkiste (Widder) befinden sich :
5 kg Pökelfleisch
2 kg Käse
1,5 kg Brot
1,5 L Wasser
1,5 L Dunkelbier

In seiner Arzneitasche befinden sich :
5 Heiltränke
2 Salben gegen Brand
3 Fläschchen Schmerzmittel
2 Fläschchen Wundbrand
1 Fläschchen Lebensfreude Classic
Mörser und Schlegel

In einer Kiste befinden sich :
Bunsenbrenner
Streichhölzer
3 leere saubere Fläschchen
verschiedene Kräuter in einem verschlossenen Beutel(Silberblatt, Friedensblumen, Königsblut...)


Der Dunkeleisenzwerg nickte langsam und bestieg den Widder. Es ist kalt draußen, der Atem des Zwerges schien förmlich zu gefrieren, doch letztendlich musste auch er sich an die Kälte von Eisenschmiede gewöhnen. Schon bald wird er in wärmere Regionen seine Zelte aufschlagen, aber bis dahin muss er sich gedulden.

Fäustchen steckt hingegen die Kälte nicht so gut weg, er zieht sich in sein Schneckenhäuschchen zurück und klebt an der Seite seines Meisters auf dem Rücken des Widders.
Die tote Schnecke Luzi hockt noch immer auf der Schulter des Alten und hinterlässt einen ekelerregenden Gestank von sich.
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