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 [Kampagne - 2.Teil] Schwarze Saat

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Luzula



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BeitragThema: [Kampagne - 2.Teil] Schwarze Saat   Mo März 10 2014, 13:09

Kampagne - 2.Teil: Schwarze Saat

Liebes Eisenschmiedeforum,

es hat nun eine Weile gedauert, aber der zweite Teil der Kampagne steht in den Startlöchern und hat begonnen. Schauplatz ist Eisenschmiede und so liegt an jedem einzelnen, ob er davon mitbetroffen sein wird, oder eben nicht.
Als Spielleitung kann ich schon soviel sagen, dass man nicht den ersten Teil mitgemacht haben muss, um den zweiten Kampagnenteil nachzuvollziehen. Die Teilnehmer der ersten Plots werden ohnehin eingebunden, ob sie wollen oder nicht. ;)Aber was sie daraus machen, ist dann auch jedem nach wie vor selbst überlassen.

Wer sich nun fragt:
- Was passiert denn in Teil 2?
- Wie kann ich mitmachen?


Dem sei gesagt: Das erfahrt ihr noch früh genug, denn hier halte ich alles aktuell und spicke die neusten Informationen, die die Masse mitkriegen kann, um sich daran zu beteiligen. Entsprechend reagiere ich aber auch auf die Ereignisse, die sich im Rollenspiel entwickeln.
Daher bitte ich auch um etwas Geduld. Haltet die Augen und Ohren in Eisenschmiede offen! Wink

Mit freundlichen Grüßen,
Luzula


P.S. Der bisherige Titel dieses Teils ist in etwa genauso "kreativ" wie es Roter Fels schon gewesen ist.
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Luzula



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BeitragThema: Re: [Kampagne - 2.Teil] Schwarze Saat   Mo März 10 2014, 13:10

Einleitung
"Es heißt: Alles hat ein Anfang und besitzt auch ein Ende. Ich denke, dass es Schwachsinn ist. Wieso sollte ein Wesen nicht sein Ende selbst bestimmen und den Tod bestechen, wenn es das doch kann? Es gibt nur ein vernünftiges Sprichwort aus dem Mund des dummes Volkes: Alles hat einen Preis... und über den lässt sich verhandeln."

Teilnahmevoraussetzung:
In erster Linie: Rollenspiel in Eisenschmiede.

Aktuelles/Updates:
Das erste Kapitel wurde begonnen und ging zuende. Das zweite Kapitel steht an!

(08.3.) Die Aufräumarbeiten haben im Wachbüro begonnen.
(10.3.) Graccas ist verreist, um sich bei Verwandten ein sicheres Schloss zu organisieren. Lustigerweise hat er sein Heim verlassen ohne es abzuschließen und wurde inzwischen von der 85.Brigade genau inspiziert.
(11.3.) Die Aufräumarbeiten im Wachbüro werden noch zur Zeit fortgesetzt. Weiterhin wird verstärkt in Eisenschmiede, insbesondere bei der Halle der Mysterien patroulliert.
(12.3.) In der Niederlassung der Tränen des Adlers wurde in der Feuersteintaverne eingebrochen. Die Söldner ermitteln zunächst eigenständig.
(16.3.) Das Wachbüro ist inzwischen aufgeräumt. Das Haus der Familie Siedefaust wurde wiederum verwüstet.
(17.3.) Die Aufräumarbeiten im Haus der Familie Siedefaust haben begonnen. Abends findet Mineva das blutverschmierte Spielzeug vor ihrer Ladentür.
(18.3.) Das Spielzeug wurde zurückgebracht und die Besitzer der Eisernen Phiole über das Geschehen informiert, sowie gewarnt. In der Nacht wurde auch ein Einbruchversuch in der Phiole unternommen, scheiterte allerdings durch einen Alarmzauber.
(23.3.) Baldulf Blutbringer bittet Baldagar Beringgard um Hilfe wegen des Einbruchs. Die eigenen Ermittlungen der Söldner endeten in einer Sackgasse.
(31.3.) Beim Rat von Eisenschmiede wird die Suche nach Belgra Kleinschlag offiziell und die Allgemeinheit grob über die Untersuchungen und Einbrüche informiert.



Übersicht:
1. Kapitel: Unruhe
2. Kapitel: Geben und Nehmen!
...


Zuletzt von Luzula am Di Apr 08 2014, 13:23 bearbeitet; insgesamt 13-mal bearbeitet
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Luzula



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BeitragThema: 1. Kapitel: Unruhe   Mo März 10 2014, 13:10

1. Kapitel: Unruhe
Furcht war die Saat allen Übels. Ein panisches Tier bei der Flucht dachte nicht nach, sondern rannte Hals über Kopf in sein Verderben... Wer fürchtete, dachte nicht nach, sondern kauerte tief verborgen in der Dunkelheit, damit ihn das Böse nicht fand oder klammerte sich an das Licht, um die Schatten zu vertreiben. Furcht bedeutete Kontrolle. Überheblichkeit wiederum war ein Genickbruch.

Ort: Eisenschmiede
Status: Abgeschlossen, (Beginn: 7.3.; Ende: 7.4.)

Inhalt

Wachbüro der 85.Brigade
Am 7.Tag des 3.Monats musste die 85.Brigade Eisenschmiedes mit Entsetzen feststellen, dass ihr Wachbüro über Nacht vollkommen verwüstet wurde.
Die Tür aus Holz mit Metallbeschlag und den drei Schlössern war unversehrt und unangetastet, wie es schien.
An der rechten Wand wurde das Aktenregal mit den Ausrüstungslisten und der ganzen Logistik vollkommen ausgeräumt. Papier, leere Akten, Pergamentfetzen säumten den Boden und raschelten unter jedem Schritt. Ein Regalboden wurde gar ganz herausgebrochen und lag zerschmettert im Zimmer verstreut. Am Tisch, wo sonst die Ausgabe von Ausrüstung geschah und die Unteroffiziere ihren Platz haben, lag eine stählere Rüstungsplatte. Der Geruch von Verbrannten hing in der Nase und kohleschwarze Papierüberreste verweilten in der Platte, die wie zur Feuerschale offenbar genutzt wurde...
Der Rüst- und Waffenschrank stand sperrangelweit offen. Einzelne Klingen waren herausgefallen und in die Tischkante eingeschlagen, andere lagen achtlos am Boden.
Der Offizierstisch wurde nicht einmal an seinem Platz gelassen, sondern umgestoßen und zur Seite gewälzt. Die aktuellen Dokumente wurden zerknüllt und zerrissen. Ein Tischbein ist zerstört worden.
Der Aktenschrank für alle wichtigen Berichte, Senats Etat und Befehle ist ein Anblick des Grauens. Die Schlösser wurden nicht geknackt, sondern regelrecht zerborsten. Was auch immer dort gewütet haben mag, es hatte fast alle Fächer geöffnet und regelrecht zerfetzt, als wäre es dünnes Blech gewesen. Was mit dem Inhalt geschehen ist, vermag man kaum auf den ersten Blick zu sagen. Alles wurde ausgeräumt, was geöffnet werden konnte, und vielleicht befindet sich es noch auf den Boden - mitten im Pergamentchaos. Allein die untersten abgeschlossenen Fächer waren noch geschlossen, ihre Türen waren allerdings gräßlich zerbeult.
Als wäre dem Vandalismus nicht genug gewesen, sind die Wände übersäht worden mit klebriger schwarzer Farbe. Einem Gemisch aus schwarzen Öl und Schlamm...
Es geht aber keine Schrift hervor, sondern stattdessen obskure Zeichen und fremdartige Schnörkel, die sich zu unbekannten Symbolen verdrehen.

Bei der Verwüstung des Büros kam der Soldat Kieselbart zu Schaden.
Der alte Zwerg wurde gewaltsam niedergeknüppelt und musste mit einer Kopfverletzung dringend zu den Heilern Eisenschmiedes gebracht werden. Eine Aussage konnte von ihm noch nicht abgenommen werden.

Eine vorläufige Inventur hat seither ergeben, dass die wichtigsten Dokumente wohl noch erhalten sind, aber folgende Dinge entwendet oder (vollständig) zerstört wurden:
- insbesondere Reiseberichte der Soldaten und Unteroffiziere
- eine Doppelblattaxt der 85.Brigade

Aktueller Stand: Es wird verstärkt in Eisenschmiede, insbesondere bei der Halle der Mysterien patroulliert. Das Wachbüro ist inzwischen wieder aufgeräumt worden. (17.3.)


Sturzbechers Haus
Aus bisher ungenauen Angaben seitens des Hausherren Graccas Sturzbecher geht nicht ganz genau hervor, wann in sein Haus eingebrochen wurde, aber angesichts der selben Verwüstung wie im Wachbüro scheint es sich um denselben Täter zu handeln.

Die Wände im Heim des Ligisten wurden mit schwarzer Farbe und exakt gleichen Schriften veschmiert. Die Regale wurden ausgeräumt und durchwühlt. Ein Stuhl wurde zerschmettert und diverse Fundstücke der Forscherliga wurden ebenso in Mitleidenschaft gezogen. Herr Sturzbecher hat vor seiner Abreise aber noch etwas aufgeräumt und konnte feststellen, dass ihm folgendes fehlt:
- Reiseberichte von Uldaman, Loch Modan, diversen Dschungelexpeditionen und den Verwüsteten Landen
- Geld und andere Wertsachen
Ob die Tür abgeschlossen oder offen war, ist zum Zeitpunkt für die Ermittler rätselhaft.

Graccas verreiste danach augenblicklich, um sich bei Verwandten ein sicheres Schloss zu organisieren. Lustigerweise hatte er sein Heim verlassen ohne es abzuschließen und es wurde von der 85.Brigade genau inspiziert.

Aktueller Stand: Graccas ist wieder in Eisenschmiede und seine Haustür hat ein verdammt sicheres Schloss. (7.4.)


Erste Untersuchungen des Flammenhortes
Durch Zufall und Graccas Erscheinen bei Familie Siedefaust erfuhr der Orden von der Verwüstung seines Hauses am 10.Tag des 3.Monats.
Siedefaust, Mirye und Luzula wurden von Graccas Einlass in sein Haus gewährt, um sich die geschmierten Zeichen anzusehen und sich einen Eindruck von der Verwüstung zu schaffen. Nach einer (sicherheitshalber durchgeführten) magischen Analyse stellte sich rasch heraus, dass im Haus offenbar in letzter Zeit keine Zauberei gewirkt wurde und auch die Zeichen vollkommen unmagisch sind. Was aber erheblich verwirrend ist, mag der Fakt sein, dass die Zeichen zwar zum Teil magische Symbole sind - die der Beschwörung zuzuorden sind - aber in der Anordnung keinen Sinn ergeben. Manche Zeichen sind auch vollkommen unbekannt und wirken mehr wie Fantasiegebilde. Einen magischen Nutzen haben die Zeichen genauso wenig, da sie eben nicht akurat aufgezeichnet wurden, sondern dahergeschmiert sind.
Siedefaust versuche durch Verbindungen der Linien und umordnen der Zeichen einen Sinn dahinter zu finden, aber bisher erschließt sich keiner.

Der Flammenhort meldete die Verwüstung von Herr Sturzbechers Haus am selben Abend beim Wachbüro, wo Hauptmann Baldagar Beringgard die Aufräumarbeiten leitete.
Bei einem längeren Gespräch kam zutage, dass im Wachbüro ebenfalls Reiseberichte unter anderem fehlen. Ein Vergleich mit den vermissten Akten von Herr Sturzbecher stellte sich ein vorläufiger Schnittpunkt heraus: Auch der 85.Brigade fehlen die Berichte und Akten zur Reise in die Verwüsteten Lande.
Luzula führte auch eine Untersuchung im Büro durch. Heraus kam diesmal, dass sehr wohl in jüngster Zeit Zauberei gewirkt wurde.
Der ganze Raum schien von einem Zauber erfüllt gewesen zu sein und einem zweiten konzentriert in der Mitte. Die Vermutung - durch das ungeöffnete Türschloss - liegt nahe, dass der Täter Magiekundig ist und sich hineinteleportiert hat. Durch die vergangene Zeit und die eher rudimentären Kenntnisse der Dunkeleisenzwergin in Weissagung waren genauere Aussagen über die gewirkten Zauber aber nicht mehr möglich.
Siedefaust stellte wiederum eine Eigenschaft der Farbe fest, nämlich dass sie entflammbar ist und eine kurze Zeit schwehlt.

Aktueller Stand: Durch die zusammenhängenden Ereignisse beider Verwüstungen ist die 85.Brigade aber nun alamiert und verstärkte ihre Patroullien durch Eisenschmiede.
Bislang besteht die Vermutung, dass die Geschehnisse mit der Reise in die verwüsteten Lande zusammenhängen können. Aus Sicherheitsgründen wurden nun Wachen deshalb auch vor der Halle der Mysterien eingesetzt, um die dortige Artefaktkammer des Flammenhortes im Auge zu behalten. (seit 10.3.)


Siedefausts Haus
Am 16.Tag des 3.Monats musste die Familie Siedefaust in Begleitung von Torul Eisenschädel und Harogrim Hammerschlag abends feststellen, dass in ihr Haus im düsteren Viertel eingebrochen wurde.
Die Wände waren mit der öligen, schwarzen Farbe beschmiert worden. Es sind dieselben Zeichen, wie bei Sturzbechers Haus und auch im Wachbüro. Allerdings gibt es eine Änderung. Die Täter haben in zwergischer Schrift noch eine Botschaft unter dem Gemälde von Garam Siedefaust geschrieben "Was wir suchen, werden wir finden!". Ansonsten ist das Haus ein Anblick der Verwüstung. Einige Holzstühle wurden zerschmettert, Pergamentrollen und andere Schriften aus dem Schreibpult gezerrt und durchwühlt, Bücher sind aus den Regal geworfen worden. Im Gegensatz zu den anderen beiden Hausverwüstungen wurden die Schriften dieses Mal nicht mutwillig zerstört.
Gestohlen wurde etwas Geld, ein paar Edelsteine und merkwürdigerweise auch ein Spielzeug des Säuglings der Familie.
Schriften wurden nicht entwendet, wobei das Geschäftsbuch des Hausherren immer bei ihm ist und Luzulas Tagebuch auch zufällig nicht im Haus war.

Aufgrund der Entwendung des Kinderspielzeugs (ein Stoffgeist) wurde der Sohn der Familie vorläufig von fremden magischen Einflüssen bestmöglich abgeschirmt, bis Garam einen Schutztalisman herstellt. Die Sorge besteht, dass die Täter dadurch Druck ausüben wollen.

Bei einer magischen Analyse des Wohnzimmers fand Luzula heraus, dass die Täter durch die Tür kamen, die eigentlich abgeschlossen war. Das Schloß wurde mittels Magie regelrecht "gesprengt". Spuren von Dunkelwirkerei konnten daran noch festgestellt werden. Am 17.Tag des 3.Monats begannen die Aufräumarbeiten im Haus. Die Haustür ist eine Weile nicht ersetzt worden und konnte nicht abgeschlossen werden. Allerdings befand sich vor der Tür immer eine Dunkeleisenwache der Botschaft.

Aktueller Stand: Die Haustür wurde ersetzt und das Haus ist magisch gesichert durch (u.a.) Alarmzauber.  (7.4.)


Eiserne Phiole
Am 17.Tag des 3.Monats fand auch Mineva ein Spielzeug direkt vor ihrer Ladentür der Eisernen Phiole. Das Spielzeug war ein Wolltuch, das simples Gespenst darstellte. Der Stoff war allerdings verschmutzt und Blut getränkt. Die Ladenbesitzerin war alarmiert und nahm die magischen Fähigkeiten ihres Ladengehilfen Dervantar in Anspruch, um den Besitzer des Blutes und dann der Stoffpuppe zu ermitteln.
Die Weissagung ergab, dass es sich um Hühnerblut handelt, nicht verzaubert oder verflucht wurde und dass es sich um das Spielzeug des Säuglings der Familie Siedefaust handelt. Da es dem Kind gut geht und der Abend schon spät vorangeschritten war, gingen die beiden Menschen erst am nächsten Tag zur Familie, um das Spielzeug gewaschen zurückzubringen. Am 18.Tag des 3.Monats fand in der Dunkeleisenbotschaft ein längeres Gespräch zwischen dem Flammenhort und den Geschäftsführern der Eisernen Phiole statt. Dervantar und Mineva wurden über die Geschehnisse in Eisenschmiede unterrichten. Man konnte sich allerdings noch keinen Reim daraus machen, wieso das Spielzeug des Kindes vor der Phiole blutgetränkt abgelegt wurde. Garam Siedefaust ging trotz der Analyse des Zauberers Dervantar sicher und vernichtete den Stoffgeist restlos. Zweifellos kristallisierte sich nämlich heraus, dass der oder die Täter vor keinen Mitteln zurückschrecken würden, um etwas bestimmtes wiederzuholen. Am wahrscheinlichsten ist nach wie vor, dass es sich um etwas von der Reise in die Verwüsteten Lande handelt.
An wichtigen Gegenständen wurden damals eine kaputte Taschenuhr und ein Kristall. Der Edelstein befindet sich in Verwahrung des Ordenshüters und die Uhr noch beim Lehrling Garbolosch.
Ob andere Habseligkeiten, wie etwa etwas von Herrn Sturzbecher, von damals gestohlen wurden, ist leider noch nichts bekannt.
Aus dem Gespräch gingen Mineva und Dervantar allerdings gewarnt zurück zum Laden, um Sicherheitsmaßnahmen in die Wege zu leiten.
Weiterhin wurde ihnen von Torul Eisenschädel Hilfe angeboten zur Überwachung der Phiole.

In der Nacht vom 18.Tag ereilte sich dann folgendes Ereigniss:
Ungefähr zur elften Abendstunde weckte ein tierischer Lärm viele Bewohner des Mystikerviertels. Ein alarmierendes Klingeln dröhnte so laut, wie die Glocken von Sturmwind. Wachen fanden sich schnell bei der Quelle des Lärms ein - der Eisernen Phiole. Zwei nahmen noch die Verfolgung einer flüchtigen Person ins Düstere Viertel auf, allerdings vergebens. Dervantar war auch am Platz des Geschehens und konnte einem Wachmann erläutern, dass es sich um einen Alarmzauber handelte, der anschlagen sollte, sobald jemand sich unerwünschten Eintritt in den Laden verschafft.
Folglich wurde tatsächlich ein Einbruchversuch unternommen, der aber scheiterte.
Eine genauere Befragung von Dervantar erfolgte darauf die Tage. Ein kurzer Bericht der anwesenden Wache lag noch in der Nacht dem Hauptmann der 85.Brigade vor.

Aktueller Stand: Die Befragung des Ladenmitarbeiters Dervantar hatte leider keine neue Aufschlüsse ergeben. Eine grobe Beschreibung der Täterin liegt dennoch vor. (7.4.)


Fortführende Untersuchungen des Flammenhortes
Die Untersuchungen schienen nicht weiter voran zu kommen, bis am 23.Tag Baldulf Blutbringer Baldagar Beringgard um Hilfe wegen eines Einbruchs bat. Ursprünglich wurden die Räumlichkeiten der Söldner am 12.Tag des 3.Monats durchwühlt und verwüstet. Die eigenen Ermittlungen der Söldner endeten allerdings in einer Sackgasse. Die Söldner wohnen in der Feuersteintaverne, wo ihnen am besagten Tag ein Bierfass von einer Zwergin, angeblich im Auftrag ihres Anführers Baldulf, geliefert wurde. Die Lieferung tauchte auf, als Baldulf und seine engsten Männer nicht anwesend waren und die Jungsöldner nahmen das Geschenk mit größter Freude entgegen. Die Zwergin verließ die Taverne und die Männer und Frauen der Tränen gönnten sich das Feierabendbier - nur um kurz darauf in tiefen Schlaf zu versinken.
Als sie aufwachten, waren die Wände der meisten Zimmer mit schwarzer Farbe und obskuren Zeichen übersäht. Ihre Sachen wurden durchwühlt und im Endeffekt wurden Berichte und Dokumente über die Verwüsteten Lande entwendet. Mobiliar wurde dieses Mal nicht zerstört.
Auf spätere Nachfragen von Zelia und Garbolosch konnte der Wirt der Feuersteintaverne noch etwas mehr Auskunft geben. Die Lieferantin machte einen freundlichen Eindruck und verschwand nach der Auslieferung auch ziemlich zügig wieder. Er konnte sich nur ein wenig vorher mit ihr unterhalten und gab deshalb auch eine recht genaue Aussehensbeschreibung an.
Die Beschreibung traf ziemlich gut auf das von Belgra Kleinschlag zu.
Die Annahme, dass das Bier vergiftet wurde, lag genauso nahe, aber nachweisbar ist es nach der schon vergangenen Zeit nicht mehr. Genauso wenig waren es arkane Rückstände, die Luzula diesmal nicht fand, als sie die Räume durchsuchte.

Nach dieser Entwicklung ist es nun zu 100% sicher, dass es um die damalige Reise nach Nethergarde geht und die Täter nach etwas suchen, dass sich im Besitz des Flammenhortes befindet.
Siedefaust lud Baldagar und Baldulf in die Botschaft der Dunkeleisenzwerge ein, um Details mit ihnen zu teilen und weitere Pläne und Vorgehensweisen zu besprechen. Dabei erzählte der Hüter den Männern auch, welches Objekt (den Edelstein, der ihm von Burke geschenkt wurde) die Täter haben wollen und klärte sie darüber auch soweit es ihm möglich war auf.
Man entschied sich, dass den Tätern eine Falle gestellt werden soll. Weitere Einzelheiten sollten die nächsten Tage festgelegt werden.
Die Wache nimmt die Beschreibung von Belgra Kleinschlag auf und hält nach der Zwergin die Augen offen.

Am 31.Tag des 3.Monats wurde beim Rat von Eisenschmiede die Suche nach Belgra offiziell gemacht und die Öffentlichkeit weitesgehend von den Ermittlungen in Kenntnis gesetzt. Die Fahndung nach der Zwergin blieb bislang allerdings ohne Ergebnis und die Unruhen scheinen in Eisenschmiede beendet worden zu sein.

Aktueller Stand: Siedefaust hekt einen Plan zur Ergreifung Belgras aus, der bald umgesetzt werden soll mit Hilfe des Militärs und der Söldner. (7.4.)


Zuletzt von Luzula am Di Apr 08 2014, 13:35 bearbeitet; insgesamt 20-mal bearbeitet
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BeitragThema: 2. Kapitel: Geben und nehmen!   Mo März 10 2014, 13:10

2. Kapitel: Geben und nehmen!
...

Ort: Eisenschmiede
Status: Aktiv, seit 7.4.

Inhalt
[folgt]


Zuletzt von Luzula am Di Apr 08 2014, 12:46 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: [Kampagne - 2.Teil] Schwarze Saat   Mo März 10 2014, 13:10

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BeitragThema: Re: [Kampagne - 2.Teil] Schwarze Saat   Mi März 12 2014, 13:09

Update: Die ersten Ereignisse wurden im 1.Kapitel eingetragen.
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BeitragThema: Re: [Kampagne - 2.Teil] Schwarze Saat   Di März 18 2014, 14:06

Update: Die neusten Ereignisse wurden im 1.Kapitel nachgetragen!
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BeitragThema: Re: [Kampagne - 2.Teil] Schwarze Saat   Mi März 19 2014, 16:45

Update: Die Geschehnisse vom 17.3. und 18.3. wurden eingetragen.

Wichtig: Bewohner des Mystikerviertel wurden in der Nacht vom 18.3. vermutlich durch ein fürchterlich lautes Klingeln aus Richtung der Eisernen Phiole geweckt! Der gewaltige Lärm hielt allerdings nicht lange an. Danach war aktivere Wachpräsenz im Viertel noch eine Weile zu Spüren, bis in die frühen Morgenstunden.
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BeitragThema: Re: [Kampagne - 2.Teil] Schwarze Saat   Mo März 24 2014, 13:54

Teil-Update: In die aktuellen Infos wurde es schonmal eingetragen. Inzwischen wurde aber auch schon Dervantar befragt zum Einbruch der Phiole. Der Bericht wird hier noch nachgereicht.
Ebenso wurde schon vermerkt, dass bei den Tränen des Adlers auch vor graumer Zeit (12.3.) eingebrochen wurde. Die eigenen Ermittlungen der Söldner verliefen aber im Sand, sodass sie am 23.3. Baldagar um Hilfe baten. Die ausführlichen Inhalte werden auch noch hier eingefügt Wink

Damit kann Kapitel 2 ja nun fast starten. *reibt sich mit einem bösen Grinsen die Hände*
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BeitragThema: Re: [Kampagne - 2.Teil] Schwarze Saat   Do März 27 2014, 11:28

So ein überfälliger Nachtrag, was siede so alles bisher trieb. Zwischen den einzelen Teilen liegen ein paar Tage oder gar Wochen zum Teil. Ich hau es mal hier rein, einfach weil ich es kann Razz

Sachte schritt der beleibte Zwerg durch die Hallen. Er blieb vor jedem Behälter kurz stehen, blickte sich argwöhnisch um, ehe ein rascherblick hineingeworfen wurde. Wenig später knallte jeder Kistendeckel hinunter und hallte durch die Tunnel. Nur an einer Kiste blieb Kiste blieb der Hüter länger stehen. Die Hand glitt in den Behälter, damit seine Wurstfinger etwas greifen konnten, das kurz darauf in den Robentaschen verschwand. Die Kiste wurde anschließend verschlossen. Auf seine Anweisung hin wurden sogar noch weitere Schlösser befestigt. Mit hallenden Schritten und wehendem Umhang schritt der Dunkeleisenzwerg, die Tunnel entlang bis er in die große Halle der Mysterien erreichte. Dort wurde er bereits von drei weiteren Pyromanten erwartet und auch einige Bronzebärte, welche eine massive Stahlkette hielten. Durch einen harschen Wink des Hüters, schwang die dicke Tür zu und die Kettenträger machten sich daran es sorgfältig zu verschließen und mit der Kette zu sichern. Als die Kette ihren Platz endlich eingenommen hatte fingen die Dunkeleisenzwerge an im Chor obskure Gesten zu machen und das Ganze mit einem mystischen Gemurmel zu untermalen. Es dauerte einige Minuten bis die die Dunkeleiseen mit ihren Schritten, Gesten und der Bartbrabbelei fertig waren. Doch sie schien erfolgreich gewesen zu sein. Die massive graue Stahlkette glühte nun unheilvoll in einem rötlichen Licht. Es schien als wolle sie jeden. Nachdem dies vollbracht wurde trennte sich die Zwerge wieder auf jeder ging seinem Tagewerk nach. Der Hüter schritt gedankenversunken einig Stollen und Tunnel entlang. Irgendwann erreichte er einen Abschnitt, in dem kaum jemand mehr wohnte, oder eher in dem kaum jemand ihm entgegen kam und nervige Fragen stellte. Während der Pyromant spazierte ruhig weiter ohne ein wirkliches erkennbares Ziel zu besitze. Er bog meistens willkürlich ab und lief sogar einige Male im Kreis. Doch wäre jemand dem breiten Zwerg gefolgt so hätte ihn ein jeder verloren, als er erneut um eine Ecke bog. Danach war der rotbärtige wie vom Erdboden verschluckt. Aber irgendwo war eine erkennbare Luke oder Nische zu erkennen, in welche der Herr sich hätte verstecken können. Er war einfach weg. Als hätte man ein Trugbild die ganze Zeit gesehen, dass sich irgendwann auflöste.

In Wahrheit befand sich der Hüter an einem anderen Ort. Gemütlich flanierte er eine Treppe hinab. Die Stufen waren kaum groß genug, dass seine Füße darauf passten. Ein unachtsamer Tritt und jeder Unglückselige Pechvogel würde die lange Treppe hinab stürzen. Bis er endlich unten ankäme und vermutlich einige Verletzungen dazu bekommen hätte. Doch der massige Körper trat zielsicher, obwohl es kaum Licht in diesem Stollen gab. Es war, als wüsste die Füße selbst wo sie aufsetzen konnten und wo nicht. Irgendwann als mehr als die Hälfte der Stufen zurückgelegt war erkannte man einen Durchgang. Allerdings sah man diesen nur, weil irgendwas darin die Höhle erhellte. Das leichte rötliche Licht und auch die Hitze die immer unerträglicher wurde, je näher man schritt. Verrieten ganz klar: Was auch immer hinter dem Durchgang lag, es müsste äußerst heiß sein. Doch dem Zwerg trieb die zunehmende Wärme nicht den Schweiß auf die Stirn, sondern mehr ein zufriedes Lächeln. Als würde er an seine Heimat denken. Oder an eine bessere Zeit, in der nicht so grummelig war. Als der Zwerg endlich einige Schritte in die Höhle machte seufzte er zufrieden und genoss ausgiebig die sengende Hitze, die ein Kunstvoll umgeleiteter Lavastrom verbreitet. Irgendwann riss er sich aus der Starre heraus und schaute sich in Ruhe um. Alles war noch so wie es sein sollte. Die Werkbank, Esse und diverse andere Dinge, welche ein fachkundiger Goldschmied und Gemmenschleifer benötigt lagen noch immer sauber aufgereiht dort wo sie sein sollten. In irgendeiner „Ecke“ des Ovalen Raumes befand sich eine Unscheinbare Tür, die in die Wand eingefügt wurde. Vermutlich befand sich dahinter ein Lagerraum, in dem Juwelen, wertvolle Metallen und anderen Dingen. Als nächstes betrachte der Dunkeleisen genüsslich den angezapften Magmastrom, der einerseits die Esse anfeuerte, während ein kleiner Nebenfluss sich durch den Raum schlängelte. Kurz vor einer Wand flossen die beiden Ströme zusammen, nur um kurz darauf irgendwo im Gestein zu verschwinden. Zu Guter Letzt blickte Garam Siedefaust die Blechschale knapp neben seinen Füßen an. An der Schale war kaum etwas Besonderes. Wenn man davon absah, dass ein Stück aus herausgebissen wurde. In zwergischen Runen konnte man auf den Namen „Brutus“ lesen. Doch von dem Wesen war nichts in der geräumigen Werkstatt zu sehen. Eben so wenig wie Staub oder Schmutz war auch kein anderer Fremdkörper da. Murrend schritt der Herr auf die Tür zu und verschwand für einige Momente dahinter.

Er hatte vermutlich andere Sorgen, als nach dem Besitzer des Napfes zu sehen. Was genau hinter den Raum geschah ist nicht zu sagen. Nur das der Zwerg mit einer goldenen Rassel sowie einem schweren Leinensacke wieder heraus kam. Noch immer grollte er vor sich hin. Überwiegend galt der Zorn dem goldenen Spielzeug, das von den Juwelen befreit wurde und kurz darauf eingeschmolzen wurde. Er würde Menschen nie verstehen. Das wusste er. Während das Gold einschmolz holte er aus dem Sack alles andere heraus, das für sein Vorhaben nötig sein würde. Vor allem waren es diverse Reagenzien für verschiedene Verzaubernden. Als das Gold endlich flüssig war begann der Schmied daraus etwas Sinniges zu Formen.

Es dauerte Stunden bis der Goldene Dolch samt Scheide gefertigt und verzaubert wurde. Für eine Verzauberung brauchte er, er allerdings ein Buch. Ein Buch welches er glücklicherweise schon vor Wochen aus seinem Bankfach holte. Um die vielen Schutzamulette herzustellen, die irgendjemand unbedingt brauchte. Geschwind blätterten die beringten dicken Finger in dem Buch herum. Als die rechte Seite entdeckt war huschten die roten Augen zielsicher zur passenden Formel und der Zwerg begann alles genau wie beschrieben zu machen. Ehe er zu den anderen Verzauberungen der Waffe kommen würde. Der Zwerg betrachte unsicher die Waffe und ging nochmal hastig geistig durch, ob er irgendeinen Schädlichen gebräuchlichen Zauber oder Effekt vergessen hätte. Als dem nicht so war, schob er die Waffe in die Scheide und zerrte daran. Doch wie zu erwarten glitt sie nicht heraus. So wie er wollte. Immerhin, war dieser Schmuck nicht für einen Erwachsen gedacht gewesen. Nein er war für ein Kind gedacht. Mit Ruhiger Hand machte sich nun der Goldschmied daran, die Waffe noch mit den restlichen Juwelen zu veredeln, ehe er sich daran machte seinen Arbeitsplatz äußerst penibel von allen Gebrauchspuren zu reinigen. Zum Abschluss wurde der Sack mit einem kräftigen Tritt in den Strom, in welchem der Stoff prompt in Flammen aufging und verbrannte. Erst dann setzte er sich gegen eine Wand schloss die Augen und döste für ein paar Stunden…

… Die Tage vergingen, der kleine Sedrim entdeckte rasch den Schmuck, in den Händen seines Vaters und jauchzte vergnügt, als er ihn bekam. Vergebens zog auch der kleine Zwerg daran, an der einfach gehalten Klinge. Sie glitt kein bisschen aus der Halterung. Doch der Nachwuchs blieb beharrlich. Er gab nicht auf, er machte nur hin und wieder eine Pause um am Heft zu nuckeln oder gänzlich andere Dingen nachzugehen. Doch nicht der Sohn war es, der etwas erlebte. Nur sein Vater verbarg sich in einer dunklen Nische des Düsteren Viertels. Geduldig haarte der Dunkeleisen in der Gasse aus. Nach einer Ewigkeit würde seine Zeit gewiss reif sein, dann wäre sein „Opfer“ da. Doch solange sich nichts tat hieß es warten. Aber das machte dem Hüter nichts aus. Als dann endlich der bestialische Gestank in der Luft lag. Diese Typische, unverkennbare Duftnote, wie sie viele Gerber an sich hatten. Das war eindeutig das Markenzeichen des Zwergen. Kurz verzog auch der Dunkeleisen das Gesicht, als ihm der „betörende“ Duft in den knolligen Zinken stieg. Nach einigen knappen Worten trennten sich die beiden wieder. Doch die Luft würde noch einige Zeit den herben Duft behalten. Als der Pyromant nach einigen Kontrollgängen in die Botschaft kam, wurde er bereits unterrichtet. Das seine angeforderten Schlösser noch bis zum 29 dieses Mondzykluses brauchen würden. Zufrieden legte sich der Zwerg daraufhin in sein Bett und schlief etwas. …

… Sie nannten ihn paranoid. Vielleicht sogar verrückt oder gar Wahnsinnig. Doch für ihn spielte es keine Rolle, wie man ihn in dem Fall nannte. Ab sofort hatte er und vor allem seine Frau in aller höchster Alarmbereitschaft zu sein. Gerade das Ergebnis der erneuten Kontrolluntersuchung des Nachwuchs beruhigte den Hüter kein bisschen. Für ihn spielte jemand mit ihm. Und genau sowas konnte der Zwerg so gar nicht leiden. Er hasste es die Spielfigur anderer zu sein. Er war es der andere die Kontrolle haben wollte. Kontrolle über so vieles. Murrend sann der Zwerg weiter nach, was er tun könnte um diesen Umstand endlich umzukehren. Er würde seine Feinde zu seinen Spielfiguren machen. Und der erste Schritt war es in seinen Augen, den Spielzeug-Stoffgeist zu vernichten. Das Lieblingsspielzeug des kleinen Dunkeleisens wurde ebenso entwendet und tauchte vor der Eisernen Phiole auf. Aber völlig mit Hühnerblut und anderem Schmutz bedeckt. Auch wenn die Puppe gesäubert wurde, so war es eine Drohung. Garam Siedefaust war aber kein Zwerg der sich bedrohen ließ oder unnötige Risiken einging. Darum brannte das Spielzeug auch lichterloh, als er es zurückerhielt. Eine neue Puppe war ohnehin schnell gebastelt und der kleine Zwerg schien es wenig zu stören, dass es ein anderer Geist sich zu ihm gesellte. Doch sobald es um die Sicherheit seines Lebens ging, oder die Einhaltung des Eheschwurs ging der Dunkeleisen sogar über Leichen. Brummend lief er hin und her in den Räumen der Botschaft. Doch ohne weitere Informationen viel ihm nichts ein. …

…Tage lang kam dem Zwerg keine Idee. Er wollte gerade mit seiner Frau aus gehen, als es an der Botschaftstür klopfte. Nach einigen Momenten trat der Forscher Sturzbecher ein. Doch dieser Besuch war keine Hilfe für den Hüter. Der zerstreute Forscher legte gefühlt eher Brocken in den Weg. Während des Gespräches zeigte sich immer mehr, das der Pyromant sich recht entschied. Und bisher dem Forscher noch etwas im Dunkeln tappen lies. Er verkannte einfach den Ernst der Lage und jammerte nur wegen des Diebstahls herum. Das ganze benehmen des Forschers ließ zu wünschen übrig. Doch wo der Forscher nicht helfen konnten. Trumpfte der Steinmetz des Flammenhortes auf. Grabolosch Granitfunke hatte noch sein Geschenk vom wirren Burke. Das war endlich eine neue Spur. Nun galt es darum diese Uhr zu Untersuchen. Und nach kurzem putzen erkannte der Goldschmied das eine Gravur im inneren der Uhr war. Doch mit seinem jetzigen Putztuch würde er die Gravur kaum retten können. Noch während der Dunkeleisen in die Uhr vertieft war verlies der Forscher die Botschaft wieder. Luzula hetzte ihm nach. Sie blieb lange weg. Und als sie wiederkam meinte sie, dass sich der Zwerg für sie entschuldigen müsse. Aus dem Grund, weil sie dem Herren eine scheuerte, als er ununterbrochen über ihn erzog. Noch eine Weile grübelte Garam Siedefaust noch eine Weile ob er wirklich sollte. Ohne sich entschieden zu haben wendete er sich wieder dem eigentlichen zu. Und kurz darauf verkündete der Zwerg, dass er sich dringend mit dem Hauptmann der Wache unterhalten möchte…

_________________
Ein Dunkeleisen Freund, aber ein wahrer Bronzebart im Herzen.
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BeitragThema: Re: [Kampagne - 2.Teil] Schwarze Saat   Fr Apr 04 2014, 20:17

Hallo miteinander,
Direkt die schlechte Nachricht: Wow bringt meinen Rechner zum Absturz... Ich versuche schon seit ca. 15 Minuten mich einzuloggen und es scheitert. Ich schaffe es also nicht den Plot heute in die nächste Phase zu bringen. Leider habe ich auch erst nach dem WE meinen Laptop wieder zur spielbaren Verfügung.
Die gute Nachricht: anstatt heute (Freitag) geht es am Montag garantiert weiter!

Es tut mir leid, dass ich nicht eher Absage Sad
Die Hoffnung starb zuletzt...

*dankt in diesem Sinne dem Erfinder des Smartphones*
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BeitragThema: Re: [Kampagne - 2.Teil] Schwarze Saat   Fr Apr 04 2014, 21:03

*drückt die Daumen für PC und Nerven*

Falls du während deiner WoW-freien Zeit schon Überlegungen tätigen könntest, was Graccas in Nethergarde auf der Suche nach dem Magier und der Zwergin, wenn man schon da is, kann man ja auch nach der Ausschau halten, erfahren hat Wink
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BeitragThema: Re: [Kampagne - 2.Teil] Schwarze Saat   Di Apr 08 2014, 14:04

2.Kapitel: Geben und Nehmen
Schmerz war das Erste, was ihr in den Sinn kam. Er beherrschte auch ihre Gedanken, je mehr die Dunkeleisenzwergin zur Besinnung kam. Jede Faser in ihrem Körper war verhärtet und zog gräßlich. Die Zauberin versuchte sich zu bewegen, um die Muskeln zu entspannen, stattdessen brüllte sie dumpf in ein aufgeweichtes Tuch im Mund hinein und blieb vor Pein schnaufend liegen. Der Geruch von Honig kribbelte in der Nase. Ihr Versuch die schweren Lider zu öffnen, blieb ergebnislos. Sie waren... verklebt? Die Zwergin spürte eine stramme Augenbinde um den Kopf, die unangenehm auf der Haut haftete. Luzulas Nasenflügel blähten sich weit auf und rangen schwerfällig nach Luft. Man hatte ihr die verdammten Augen zugeleimt... Eine Mischung aus Zorn und Entsetzen kochte sauer die Galle auf. Binnen weniger Sekunden war ihr jedoch zum Heulen zumute und die Wut schwand herab zur bitteren Ernüchtung. Ihr Schädel drohte vor Schmerz bald zu platzen. Der eigene Herzschlag wummerte als einziges Geräusch in den Ohren und die Arme waren fest am Rücken verschnürt. Nicht einmal die dürren Finger waren zu einer Bewegung in der Lage, sondern fühlten sich merkwürdig taub an. Die Fingerspitzen kribbelten gräßlich, als wären sie eingeschlafen und selbes Prickeln durchzog die angewinkelten, zusammengezurrten Beine.
Erst langsam dämmerte es Luzula, warum sie Bewegungen vermeiden sollte. Als die Dunkeleisenzwergin ein zweites Mal vorsichtig ihre Gliedmaßen ausstrecken wollte, um die Grenzen zu testen oder eine halbwegs angenehmere Position einnehmen zu können, bohrten sich kleine Spitzen durch die Kleidung und kratzen warnend über der grauen Haut. Die Zauberin schnaubte niedergeschlagen aus und drückte die Wange fester gegen den kalten, steinigen Boden. Du hofft viel, Teuerste. Garams Worte hallten als schwache Erinnerung durch den Kopf. Manchmal musste es aber eben Hoffnung sein, um auszuharren...

Update: Wumms! Es geht lo-hooos!
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BeitragThema: Re: [Kampagne - 2.Teil] Schwarze Saat   Mi Apr 09 2014, 11:49

Graccas (Beitrag aus dem Realmforum):
In den letzten Wochen passierte irgendwie immer dann etwas, wenn Graccas Sturzbecher selbst auf Reisen war.
Gerade war er aus Nethergarde zurück gekommen, hatte dort nach dem Magier Richard Burke gesucht und ebenfalls ein Auge nach der gesuchten Zwergin offen gehalten, wachsam sein schadet ja nicht. Und als der Zwerg dem hauptmann der Wache, Baldagar Berringard, die eher spärlichen und nicht sonderlich nützlichen Informationen - aber immerhin waren es Informationen und die würde er den Betroffenen nicht vorenthalten, selbst wenn die Information daraus bestünde, dass es nichts an neuer Information gab - mitteilen wollte, da platzte er in ein Treffen zwischen eben diesem hauptmann und einem in Panik verfallenen Garam Siedefaust.

Der Hüter des Flammenhortes war aufgebracht, wie ihn Sturzbecher noch nicht vorher erlebt hatte. Das merkte man vor allem daran, dass er offenbar nicht ganz bei Trost war. Siedefaust erzählte etwas über eine Entfürhung Luzula Siedefausts. Hatte sogar einen hübschen Brief als Beleg dabei. Alles in allem passte es ja auch sehr gut in die momentane Lage in Eisenschmiede. Einbruch, Raub und nun Entführung.

Aber kaum hatte der Hüter das gesagt, machte er bereits Pläne für den nächsten Mystischen Abend. So ein Unsinn! Graccas würde eine solche Veranstaltung nicht interessieren, wenn jemand ihm wichtiges entführt worden wäre, und wenn Brann selbst ihm aufgetragen hätte, dieses Event durchzuführen.

Und was das für Ideen waren! Bis auf die Leibwache, oder wen auch immer genau, des Hortes solten alle Besucher unbewaffnet erscheinen. Natürlich, eigentlich sollte so etwas bei einem Vortrag gerade von Zuhöreren und Vortragenden durchaus den Normalfall ausmachen, aber er wollte sogar das Militär dort in zivil sehen. Sturzbecher stellte sich die Frage, ob Baldagar Berringard überhaupt so etwas wie Zivil in seinem Kleiderschrank haate. Eigentlich hatte er ihn bis dato immer nur in Uniform gesehen. Selbst, als er damals schwer verletzt aus Dun Garok zurück kam, hatte er zumindest immer seine Stiefel und seine Wachhose an gehabt. Und hätte er nicht den Verband so oft wechseln müssen, hätte er gewiss auch oben rum seine Rüstung getragen.

Doch der Forscherligiust verschlug die Gedanken an das Kleidungsrepertoire im Berringarder Haushalt fürs erste. Jedenfalls erschien es ihm sinnlos diese Veranstultung durchzuführen statt einer Rettungsaktion oder sonst einer Aktion im Hinblick auf die Entführung Luzulas.

Interessanter war da die Aussage Garams über das, was diese "Gruppierung" oder wer auch immer dahinter steckte, suchte. Endlich gab es mal ein paar brauchbare Darlegungen aus dem Mund von Siedefaust, was denn überhaupt diese "Gruppierung" wollte. Irgendein Artefakt, ein Stein, der Leben herstellt, oder gibt, oder was auch immer. Jedenfalls irgendwas magisches mit dem Leben macht. Ganz rausrücken wollte der Dunkeleisen irgendwie nicht damit.

Das würde Graccas erst einmal untersuchen müssen - da es ja eh keinerlei Anstalten gab, bis auf einen Brief per Postbote verschicken lassen. Eine verorkste Idee, den armen Horack alleine in ein Lager einer "Gruppering" zu schicken. Am Ende behalten sie ihn auch noch da. Man hätte den Kleber und die Äste organisieren sollen. Und dann ein paar kompetente Gebirgsjäger und Soldaten samt Graccas persönlich losschicken sollen.
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BeitragThema: Re: [Kampagne - 2.Teil] Schwarze Saat   Mi Apr 09 2014, 12:10

Molindra Schwelbrand (Spielleiter-NSC)
Die Woche hatte schlecht begonnen und über die nächsten Tage würde sich die Lage nur noch verschlimmern. Jeder vergangene Tag war ein verlorener. Mochte es gar schon ein Wettlauf gegen die Zeit sein? Molindra war eine Pyromantin, die nicht zu Optimismus neigte, sondern sich schon grausige Szenarien im Kopf ausmalte. Als die Nacht schon eingebrochen war und das Horn Eisenschmiedes Mitternacht einläutete, stand sie immer noch vor der Halle der Mysterien und harrte unruhig aus. Die einäugige Dunkeleisenzwergin verschränkte die muskulösen Arme vor der Brust und schnaubte niedergeschlagen aus.
Hätte sie ihr zweites Auge auch vor langer Zeit verloren, wäre ihr heute dennoch aufgefallen, dass es dem Hüter schlecht ging.
Normalerweise dachte die mürrische Zauberin, dass sie die Empathie eines Steins besäße. Doch wenn schon ihr auffiel, dass Garam Siedefaust sich bald die Fingernägel vor Sorge abkaute, wie mochte ihn dann der Rest der Welt sehen? Kurz schwenkte die glühende Pupille hoch zur Halle. Es gefiel ihr rückblickend nicht, wie der beleibte Zwerg an den Priestern und Paladinen vorbeigerauscht war und ins obere Stockwerk verschwand. Es hieß, er hätte sich in einer Kammer verschanzt. Oder traute sich nur niemand nachzusehen, was er wirklich dort oben trieb? Molindra zog die Augenbrauen nachdenklich zusammen und drehte sich wieder zum Wasserbecken um. Sie würde ganz bestimmt nicht nach dem Rechten sehen! Allein in den letzten beiden Tagen, seit der Entführung der Kanzlerin, war Siedefaust verdammt kurz davor gewesen Molindra anzuzünden. Nicht unbedingt gänzlich unschuldig, aber ein falsches Wort reichte schon, um den anderen Pyromanten an die Decke gehen zu lassen. Das war... unvorteilhaft.
Schwelbrand seufzte tief und rieb sich müde über das gesunde Auge. Die Warterei machte sie noch wahnsinnig!
"Verzeihung?"
Nicht schon wieder... Die Pyromantin verdrehte genervt ihr Auge und starrte dann überaus herablassend einen anderen Dunkeleisenzwerg an. Der Greis lächelte vorsichtig und wich schon einen Schritt, vermutlich sicherheitshalber, zurück. "Ich wollte nur fragen, ob es möglich wäre der Kanzlerin gute Besserung zu wünschen. Steht es tatsächlich so schlecht um ihre Gesundheit?"
"Ja!" fauchte Molindra barsch und presste die dünnen Lippen zu einem Strich. Der wievielte war es, der nachfragte? Sie sollte eine Strichliste anfangen und sie am Ende Luzula zeigen, wenn sie... ja, wenn. Die Pyromantin beäugte den alten Zwergen missbilligender. Er schien sie seinerseits wiederum noch erwartungsvoll anzusehen. "Ja, mache ich... verflucht noch eins."
Damit nickte der Fremde höflich und machte sich wieder auf den Weg.
Die Nacht war noch viel zu lang...
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BeitragThema: Re: [Kampagne - 2.Teil] Schwarze Saat   Fr Apr 11 2014, 11:37

Graccas (Beitrag aus dem Realmforum):
Vielleicht waren das nicht die besten Worte gewesen. Aber immerhin waren es wahre Worte gewesen.
Auf den Vorschlag, mit einer Armee - in welcher Form auch immer - loszuziehen und diesem Treiben ein Ende zubereiten ging ja nun niemand ein. Warum auch? Sollte man doch lieber diesen Zauberfuchtlern irgendein starkes Relikt aushändigen, das war natürlich sinnvoller.

Wenn jemand auf sich aufpassen könnte dann doch sie. Und wenn jemand nicht daran interessiert wäre, jemand gefährlichem Wissen oder Artefakte auszuhändigen, dann doch sie. Immerhin stand hier nicht nur ein Leben, sondern vielleicht tausende auf dem Spiel, dazu die Integrität des Flammenhortes. Und selbst wenn man nicht so dachte: Was würde nach der Übergabe passieren? Dann gäbe es noch mehr Tote. Als hätte jemand jemand etwas gefordert und danach nicht damit rumgeschwungen.

Das hatte nichts mit herzlos zu tun, sondern mit dem Gedanken des Schutzes Khaz Modans.
Entweder man deckt den Tisch reichlich oder man muss mit einem leeren Teller leben.
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BeitragThema: Re: [Kampagne - 2.Teil] Schwarze Saat   Fr Apr 11 2014, 14:14

Molindra Schwelbrand (Spielleiter-NSC, am Abend des 10.Tages im 4.Monat)
Selten war Molindra so froh gewesen die Halle der Mysterien zu verlassen. Männer schafften es doch immer wieder aneinander vorbeizureden. Im Stillen dankte die Dunkeleisenzwergin den Ahnen, Titanen und allen sonstwiw höheren Mächten, dass endlich eine Frau wieder den Clan führte. Angesichts der männlichen "Gewandheit" war es ein Hoffnungsfunken. Vielleicht aber auch nur ein Wassertropfen auf dem heißen Stein.
Schnaufend ließ sich die einäugige Pyromantin in den Sessel fallen und streckte die Beine weit aus.
Ob der Forscher begriffen hatte, dass es nie zur Debatte stand, dass das Artefakt an die Erpresser gegeben wird? Natürlich tat der Orden das nicht. Die verzauberte Eisenkette vor der Hauptkammer in der Halle war schließlich auch keine schöne Dekoration. Fünf Zauberer hatten ihr Können in dieses Bollwerk einfließen lassen - dem Hüter eingeschlossen. Wenn etwas an Ort und Stelle blieb und niemals mehr die abgeschlossene Kammer verlassen würde, dann die darinliegenden Artefakte.
Dennoch... konnte man es einem Mann verübeln, dass er mit dem Gedanken spielte doch nachzugeben, um das Leben seiner Frau zu retten?
Molindra schnaubte mit einem schwachen Schmunzeln aus. Es war eine scheußliche Zwickmühle. Doch die Naivität des Forschers war amüsant. Glaubte er tatsächlich, dass eine Schar Zwerge mal eben Dun Morogh auf den Kopf stellen konnten, ohne dass es von den Gegenspielern bemerkt wurde? Wüssten sie wo man zuschlagen musste, um das Nest auszuheben, dann wäre es eine andere Sache. Das war bedauerlicherweise nur eben nicht gegeben...
Und Siedefaust? Der hatte natürlich nur das aus den Worten des Forschers herausgehört, was man einfach nur falsch verstehen musste. Die Pyromantin rollte seufzend mit dem Auge und rappelte sich wieder auf die Beine. Sie sollte in der Halle nach dem Rechten sehen und vielleicht die Überreste des Forschers zusammenfegen. Langsam dürfte die Luft dort wieder abgekühlt sein.
Ohne Hast schlurfte Molindra aus der Botschaft in das Mystikerviertel. Sie hatte dem Hüter nun zwei Stunden Zeit gegeben, um sich wieder zu beruhigen und sich mit dem zweiten Schreiben der Täter auseinanderzusetzen. In den letzten Tagen hatte sie eines gelernt: Zeit war ein Freund und Helfer, wenn es um die Gemütslage des aufbrausendes Bartträgers ging. Zwei Stündchen sollten also ausreichen, um vernünftige Informationen aus dem Pyromanten zu kriegen. Zu ihrer Überraschung waren aber weder die kleine Göre Eisenschädel noch Siedefaust in der Halle anzutreffen. Verwundert kratzte sich Molindra am feuerroten Schopf.
Ob er sich schon wieder verschanzt und das Mädel vorher gefressen hatte?
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BeitragThema: Re: [Kampagne - 2.Teil] Schwarze Saat   So Apr 13 2014, 19:11

Verrückt... Wahnsinnig... Irre... Krank... das waren die Worte, welche das Verhalten vom Hüter beschrieben. Er wartete tagelang auf seine Anweisungen. Doch was niemand wusste, war dass der Pyromant nur am Irre sein kratzte. Seine Gedanken waren für ihn klarer als jemals zuvor. Er erkannte, dass die „schwarze Saat“ nur halb so gut informiert war, wie er befürchtete. Sie bekamen nicht mal mit, dass eine Kette vor der Kammer lag. Diese Kette griff selbst den Dunkeleisenzwerg heimtückisch an, damit niemand Unbefugtes eintreten konnte. Nur mit der passenden Anzahl an Leuten würde es gelingen sich Einlass zu verschaffen. Eben so wenig schien irgendwer den heimlichen Austausch des Artefaktes mitbekommen zu haben. Der massige Rubinfürst musste nur den schwer besorgten Ehemann für die Öffentlichkeit geben. Tarnung war in diesem Fall alles. Zwar hatte sein eigentlicher Plan nicht mal anlaufen können und ihm fehlte noch ein neuer, doch das störte ihn nie. Er würde einfach abwarten müssen. Irgendwann würde er seine Chance bekommen und sie nutzen. Ruhig atmete Garam Siedefaust tief durch. Er schlief in einer abgeschieden Kammer für einige Stunden. Das würde reichen. Grollend trat er wieder hinaus und Molindra Schwelbrand wartet schon auf ihn. Wie alle anderen versuchte sie den Herren zu beruhigen und erntete eine Abfuhr. Doch zum allen Überfluss kam der nervige Forscher vorbei. Nach wenigen Minuten stand bereits fest, dass die Laune des besorgten Gatten noch unerträglicher werden musste, als von Opfern die Rede war. Dieser Kerl mischte sich in Dinge ein ohne alles vorher abzuwägen. Wie soll man etwas angreifen, von dem man nicht wusste wo es sich befindet? Zwar besaß der Hüter den Ehering seiner Frau, doch er kannte keine Aufspür-Zauber, noch konnte er es riskieren erneut Dritte einzuschalten.

Nach Stunden der Warterei erschien ein Bote. Nach hastigem Lesen des Briefes stürmte der Hüter aus den Hallen der Mysterien hinaus. Einige unschuldige Passanten hatten der puren Masse des Herren nichts entgegenzusetzen als er an ihnen vorbeiwalzte. Er hatte ein Ziel... sein eignes Haus! Dort könnte er ENDLICH mit einem von der „schwarzen Saat“ sprechen. Im düsteren Viertel angelangt sah er eine alte Bekannte... Belgra Kleinschlag - saß ganz ruhig da. Viel zu ruhig für eine gesuchte Kriminelle. Irgendwie schaffte sie es an den wachsamen Gebirgsjägern und Soldaten vorbei. Durch die junge Eisenschädel wurde das Gespräch durchaus um einige Punkte bereichert. Auch wenn sie ungefragt dabei war. Ganz ruhig ging die Bronzebartdame von dannen. Die beiden Dunkeleisen unterhielten sich, währenddessen vernahm er hin und wieder ein sonderbares Klackern. Er schaute sich grollend um. Nach einigen Momenten entdeckte er endlich die Ursache: Es war eine kleine schwarze Spinne. Das Tierchen musste einiges durchgemacht haben. Eins der Beine fehlte, ein anderes war gebrochen.

Während das Tier sich langsam näherte, gesellte sich Hammerschlag dazu. Gemeinsam rätselten die drei was das Tierchen wohl wollte. Irgendwann meinte der Söldner, dass man dem Vieh doch folgen solle und das taten sie auch. Dies könnte endlich die ersehnte Chance sein. Endlich das lang ersehte Schlupfloch! So gingen sie aus der Festung hinaus und machten sich auf den beschwerlichen Weg die Berge hinauf. Doch die Kälte, der Wind und die Lawinen forderten ihren Tribut. Die Zwerge kamen ausgelaugt oben an. Dafür hatten sie ihr Ziel erreicht. Jeder der drei Zwerge spähte mal. Erst die junge Eisenschädel, dann der Söldner, ehe dem Illusionisten einfiel, dass er sich unsichtbar machen konnte. Zu seinem Glück hörten ihn weder Belgra, der unbekannte Zwerg, die gut verschnürte und mitgenomme Luzula, noch der Phasen verschobene Wichtel. Mit Mühe verkniff sich der Zwerg ein Knurren und schritt zurück.

Während die Gruppe sich in aller Eile besprach, sich erholte und vorbereitete, hing Garam Siedefaust seinen Gedanken nach. Erneut ging ihm wieder ein besonderer Punkt durch den Kopf. War der Bund vor rund einem Jahr ein Fehler? Sein ganzes Leben vermied der Dunkeleisen jede Art von Freundschaft und Liebe. Aus dem einfachen Grund, dass er nun so angreifbar war. Anderseits ließ sich nicht leugnen, wie er selbst davon profitierte. Er war mittlerweile ein Zwerg, der einen ganzen Orden befehligte, sowie Zugriff auf diverse magische Artefakte und Wissen hatte. Nicht zu vergessen wie sehr sie ihm half, Kunden und ähnliches aufzutreiben. Für seine weiteren Pläne brauchte er einfach seine Gattin und ihr nettes Wesen. Kaum jemand würde vermutlich ahnen, wie zerrissen er dennoch war. Sollte er den Stein herausgeben und seine Frau retten, aber Khaz Modan dafür in Gefahr bringen oder sollte er lieber seine Frau wie unzählige andere opfern, um Khaz Modan zu beschützen? Beim Grübeln leerte der Pyromant einen Großteil seiner Sulfuronwasser-Reserven.

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Es steht Luz frei das ganze aufzuhübschen.

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BeitragThema: Re: [Kampagne - 2.Teil] Schwarze Saat   Mo Apr 14 2014, 12:21

Getan Wink
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BeitragThema: Re: [Kampagne - 2.Teil] Schwarze Saat   Mo Apr 21 2014, 13:07

Die Aktualisierung des Plots findet höchstwahrscheinlich heute Abend statt.
Die Ereignisse aus dem 2.Kapitel wurden eher fern der Öffentlichkeit gehalten und werden heute vermutlich beim Rat von Eisenschmiede erläutert, sodass ich nun auch den Inhalt reinschreiben kann, der in den letzten 2 Wochen geschehen ist.

Momentan befinden wir uns nämlich schon im 3.Kapitel. Wink
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