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 [Mystischer Abend] Vorträge

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Luzula



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BeitragThema: [Mystischer Abend] Vorträge   Do Jan 10 2013, 12:30

Vorträge des mystischen Abends


In diesem Thema findet man die Vorträge, die gehalten wurden. Der mystische Abend finden meistens alle zwei Wochen vor der Halle der Mysterien in Eisenschmiede statt.

Bisher gibt es zum Nachlesen:


  • Arkane Magie
  • Arkane Korrumpierung
  • Familiare - Begleiter eines Zauberers
  • Licht Vorwort & Respekt
  • Hartnäckigkeit
  • Barmherzigkeit
  • Magie im Alltag
  • "Zauberei" der Backkunst - Winterhauch-Special 2013
  • Bannung - Vorstellung der Magieschule
  • Arkane Magie - Nachteilige Regeln, vorteilhafte Möglichkeiten


Häufig genutzte Quellen/Inspiration sind (für die magischen Abende):
(1) World of Warcraft - The roleplaying Game
(2) World of Warcraft - Magic & Mayhem
(3) World of Warcraft - More Magic & Mayhem


Zuletzt von Luzula am Fr Apr 14 2017, 22:59 bearbeitet; insgesamt 13-mal bearbeitet
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Luzula



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BeitragThema: Re: [Mystischer Abend] Vorträge   Di März 26 2013, 20:50

Vortrag: Arkane Magie (20.12.13)

"Arkane Magie... ist nichts Selbstverständliches. Es hat Arkane Magie nicht immer auf Azeroth gegeben und heute wird sich dieser Vortrag mit der Geschichte davon befassen. Weiterhin werde ich die heutigen magischen Quellen benennen, weshalb Zauberwirkung überhaupt möglich ist. Zu Anfang sei nämlich gesagt, dass Arkane Magie etwas anderes ist, als Elementarmagie, wie beispielsweise Elementaristen, Schamanen oder Druiden sie nutzen.
Das heutige Hauptaugenmerk liegt aber auf der Arkanen Magie, da ein einziger Vortrag sonst den Rahmen sprengt und Sie mir alle einschlafen, liebe Zuhörer."


Luzula schmunzelt kurz vergnügt und räuspert sich selbst zur Contenance. "Warum können heute aber Magier ihrer Sprüche weben? Arkane Magie ist ein Geschenk der Titanen. Aber eines, dass mit einem hohen Preis gezahlt wurde. Vor tausenden von Jahren haben die Titanen den Brunnen der Ewigkeit in der Mitte Kalimdors platziert. Wohl als Quell der Erneuerung zu dienen... Leben spendende Kraft, die alle Lebensformen auf Kalimdor zum gedeihen bringen würde – Pflanzen, Tiere, Monster, Rassen.
Die Titanen verließen Azeroth wieder und überließen Kalimdor in den Händen der fünf Drachenaspekte. Es waren schließlich die Kaldorei, später bekannt als Nachtelfen, die den Brunnen zuerst entdeckten.
Durch den Brunnen der Ewigkeit lernten die Kaldorei das Wirken Arkaner Mächte und benutzten es, um erste arkane Zauber zu weben. Innerhalb weniger Dekaden hatten die Magier der Kaldorei die Meisterschaft über die arkane Magie errungen und erbauten auf dieser Grundsäule eine große Zivilisation.
Letztendlich zahlten sie jedoch den Preis. Die arkane Magie korrumpierte sie. Die Kaldorei waren bis dahin ein einfaches Volk gewesen, dass wohl glückselig zu den Sternen aufgeschaut hatte und die Unsterblichkeit - gegeben durch den Brunnen – genoss."


Luzula brummelt wohl leise mehr zu sich selbst. „Das mit den Sternen gucken war in den Schriften so erwähnt worden. Was auch immer die Elfen daran toll gefunden haben mochten, erschließt sich einem Zwerg wie mir nicht... wie dem auch sei... Hochmut und Arroganz brachten das Volk zum baldigen Fall. Jede Generation der Kaldorei wurde stolzer und dekadenter. Die Machtgier der Kaldorei machte sie nur angreifbarer für die Herren des wirbelnden Nethers. Letztendlich webte ihre größte Magierin, Königin Azshara, einen Zauber direkt in das Herz des Brunnens. Was hatte das für Konsequenzen?"
Die graue Zwergin schweigt einen Moment und lässt den Blick durch das Publikum schweifen. Jedem Zuhörer wird die Zeit gewährt, um sich diese Frage zunächst selbst zu beantworten, ehe sie ernst fortfährt...
"Sie öffnete damit dem Bösen einen Weg in die Welt. Durch Aszharas Bresche kam die Brennende Legion! Diese Höllenbrut verwüstete Azeroth, plünderte ganze Länder, zerstörten alles auf ihren Weg und verspotteten alle, die um Gnade flehten.
In dem Sinne: Gut gemacht, Aszhara."
Sie schüttelt wohl selbst leicht ungläubig den Kopf darüber. Der Sarkasmus in der Stimme ist beim Fazit nicht zu überhören gewesen.
"Als die Brennende Legion das Land verwüstete, suchten einige nach einer dauerhaften Lösung und sahen in der arkanen Magie eine anhaltende Bedrohung für alle Lebewesen. Daher entschieden sie sich den Brunnen der Ewigkeit zu zerstören.
Unter ihnen war aber ein bestimmter Mann..."
Sie grinst flüchtig. "Weiß einer vielleicht von Ihnen, wer das war?"
Sie schaut wieder fragend in die Runde scheint nun auf Vermutungen seitens der Zuhörer zu warten, bevor sie weitermacht. "Illidan Sturmgrimm! Er stahl heimlich etwas vom Wasser des Brunnens, bevor er zerstört wurde. Seit eben jener Zerstörung allerdings... ist unsere ganze Welt von arkaner Magie durchdrungen. Als hätte man einen Sack voller Staub zum explodieren gebracht und er würde nun permanent auf uns herabrieseln und alles unter einer feinen Schicht begraben. Dies können Magier im übrigen Nutzen, als Quelle von arkaner Magie. Wenn auch keiner sonderlich ergiebigen oder starken."
Luzula zuckt sachte mit den Schultern und vollführt eine ausschweifende Handbewegung. "Zurück zu Illidan. Er benutzte später das gestohlene Wasser, um einen neuen Brunnen der Ewigkeit auf dem Hyjal zu erschaffen. Um die Arkane Magie doch auf Azeroth zu behalten! Dieser Diebstahl ermöglichte es folgenden elfischen Generationen dem Beispiel und den Fußstapfen Illidans und Azsharas zu folgen."
Sie seufzt und klatscht offensichtlich unbeeindruckt dafür flapsig in die Hände. „Als hätte man nicht daraus gelernt..." Anschließend erzählt sie in neutraler Stimmlage weiter.
"Die Elfen wiederum nannten sich selbst Quel'dorei... oder auch Hochelfen. Sie waren es auch, die einer jungen Rasse die arkane Magie lehrten – den Menschen. Euer Volk zeigt eine interessante natürliche Begabung dafür, müssen Sie wissen.
Allerdings hatten die damaligen menschlichen Magier und Lehrlinge der Hochelfen auch nicht sonderlich viel dazugelernt. Noch waren sie gegen die arkane Korrumption gewappnet. Sie verwarfen auch alle Bedenken, dass ihnen dieselbe Tragödie wie den Kaldorei geschehen könnte und was war das Ergebniss? Die Brennende Legion fiel nochmal auf Azeroth ein. Kommt bekannt vor, nicht? Aber wie sie ja bemerken, da wir heute hier alle stehen und reden können, wurde diese Gefahr auch ein weiteres Mal gebannt."

Die Dunkeleisin hebt aufzeigend eine Hand. "Zurück zum zweiten Brunnen der Ewigkeit. Wenn sich einige von Ihnen fragen, ob der heute noch existiert und eine Quelle arkaner Macht darstellt, muss ich Sie enttäuschen. Nein, tut er nicht. Nicht im eigentlichen Sinne.
Illidans Bruder Malfurion fand den Frevel heraus und die Drachenschwärme reagierten schnell. Es wurde ein Samen gepflanzt aus dem Nordrassil wuchs und die Ausbreitung des Brunnens verhinderte.
Die Nachtelfen allerdings zogen nun Konsequenzen aus dem ständigen Missbrauch von Arkaner Magie und verboten sie in den eigenen Reihen. Aber interessierte das die Hochelfen? Nein... sie übten weiterhin arkane Magie aus, bis sie von Malfurion aus der Heimat verbannt wurden. Über einige Umwege landeten sie schließlich in Quel'thalas. Lange Rede, kurzer Sinn:
Dort erschufen sie den Sonnenbrunnen. Ein Quell arkaner Magie, der bis heute überdauert hat."


Luzula hält wieder an und setzt nach einem Moment der Ruhe nach.
"Das, meine Damen und Herren, ist die Geschichte, wie die Arkane Magie nach Azeroth kam und heute noch unser Leben im großen Maße beeinflusst. Der Sonnenbrunnen, die Überreste des ersten Brunnens, doch auch der wirbelnde Nether sind die Quellen jener Macht. Der wirbelnde Nether allerdings... birgt das größte Potential der Arkanen Magie. Doch so mächtig er auch ist... in ihm lebt auch die Brennende Legion.
Sie können sich ja vorstellen, wenn schon die Brunnen die lebenden Völker dermaßen korrumpiert haben, was erst der Nether tut. Aber Magier verwenden nicht den wirbelnden Nether direkt als Quell..."

Sie lächelt aufmunternd und fährt plaudernd fort. "Sondern die Leylinien, die von ihm abzweigen. Leylinien sind verborgene Flüsse, die die Kraft des Nethers zu uns transportieren. Man stelle sich den Nether wie ein unruhiges, tosendes Meer purer Energie und Kraft vor...
Die Leylinien sind die schmalen Mündungen, die davon ausgehend sich ins Land erstrecken. Ihr Wasser, ihre Magie, ist gemäßigter und sauberer. Sie durchströmen teils sichtbar Azeroth... in Nordend beispielsweise, wo auch ein Nexus zu betrachten ist.
Ein Nexus ist der Knotenpunkt mindestens zweier Leylinien. Arkanisten machen sich aber auch deshalb die Leylinien zu Nutze, weil manche von Ihnen bestimmte Zauberarten unterstützen.
Allein die Runenmagie erscheint – bisweilen – die einzige Möglichkeit zu sein, der Arkanen Korruption zu entgehen und dennoch die Arkane Magie sicher zu nutzen.
Allerdings bedingt die Nutzung von Arkaner Magie immer drei Punkte, wie die Vergangenheit und Erfahrungen gezeigt haben... Ausnahme hier noch die Runenmagie."

Ernst blickt die Zwergin zu den Anwesenden.
"Erstens: Magie ist korrumpierend. Sie korrumpiert die Seele und den Körper. Selbst die freundlichste Person kann durch die Nutzung der Arkanen Magie verderben. Magie brütet Hochmut und Arroganz ziemlich aus.
Zweitens: Magie ist suchterzeugend. Wenn jemand einmal die Macht eines Arkanen Zaubers gespührt hat, den er webte und seinen Körper durchströmte, muss stark bleiben, um dem Drang zu Widerstehen nicht nochmal zu zaubern.
Drittens: Magie zieht den wirbelnden Nether an, wie Honig die Ameisen. Die Brennende Legion war mehmals auf Azeroth... angezogen durch die Kraft des Brunnens der Ewigkeit und jenen, die ihn benutzten.
Aber Arkane Magie ist auch machtvoll. Vielleicht der vierte Punkt. Die Titanen gaben sie Azeroth und es liegt an uns dieses Geschenk sinnvoll und bewusst zu verwenden. Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit und Geduld!"

Sie hält nun lächelnd inne und schnaubt erleichtert durch. Arbeit getan!

Hinweis: OoC unterschreibe ich nicht die vollständige Korrektheit dieses Vortrages. Eine gewisse subjektive Sichtweise meiner Zwergin ist durchaus gewollt.


Zuletzt von Luzula am Di März 26 2013, 20:52 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Arkane Korrumpierung   Di März 26 2013, 20:52

Vortrag: Arkane Korrumpierung (01.01.13)

"Verehrte Gäste, ich freue mich heute wieder vor ihnen zu stehen! Der heutige Vortrag handelt von der Arkanen Korrumpierung. Dieses Thema wurde nun schon häufig thematisiert und behandelt, aber eben noch keiner breiten Masse ausführlich und verständlich vorgestellt. Zauberwirkende, die von der Arkanen Korrumpierung betroffen sind… wissen sich meistens selbst nur beschwerlich zu helfen. Umso wichtiger erachte ich es, dass auch nicht magisch Begabte, wie einige von ihnen, die Anzeichen erkennen und vielleicht die Betroffenen darauf hinweisen können."

"Im letzten Vortrag zur Arkanen Magie erwähnte ich vier Regeln. Darunter, dass Magie korrumpierend ist. Was genau bedeutet das aber? Schnell und schlicht erklärt: Unsere Körper und Seelen sind nicht für ein Einsatz von Magie geschaffen worden. Wenn wir Magie aktiv wirken, so durchdringen die magischen Gewebe uns. Unser Körper dient quasi als Leiter und unsere Seele zwingt die Magie in gewünschte Formen. Ich verdeutliche das mal an einem theoretischen Beispiel!
Stellen Sie sich vor, Sie wären ein Magier – falls sie es nicht sind. Sie verwenden die Leylinien, als Quelle ihrer Macht. Quasi magische Flüsse aus dem wirbelnden Nether. Ihre Magie ist reiner... also stellen Sie sich vor, das Wasser dieser Flüsse wäre grün gefärbt. Wenn sie nun Zaubern, trinken Sie aus den Flüssen und das gefärbte Wasser kommt in den Körper. Formen Sie den Zauber, dann schwitzen sie die Magie und somit ein Teil des gefärbten Wassers wieder aus. Etwas grüne Farbe... bleibt aber an ihrer Haut und ihrem Körper haften. Zunächst wird ihnen das gar nicht auffallen. Es ist ja nur sehr, sehr wenig! Aber je öfter sie aus den Flüssen trinken, desto grüner werden Sie.
Alles klar soweit?
Wären Sie ein Hexenmeister oder Nekromant würden sie direkt aus dem wirbelnden Nether saufen. Das wäre grüner Teer... kein Wasser. Scheint aber manchen trotzdem zu schmecken, bis sie dran ersticken."

"So oder so... Arkane Magie schlägt sich auf Magiewirker nieder. Körperlich wie seelisch. Weniger Wasser, meiner Meinung nach, mehr denn ein schwaches Gift, was in kleinen Mengen noch unbedenklich ist, aber in großen gefährlich wird. Wie genau schlägt sich die arkane Korrumpierung aber nieder? Allgemein kann ich sagen: Halluzinationen, Gebrechen, Wahnsinn und Magiesucht! Also eine insgesamt „nette“ Mischung. Abhängig sollen da aber die jeweils bevorzugten Schulen der Magie sein. Kurz erklärt: Arkane Magie kann man in Kategorien, oder auch Schulen, einteilen. Beschwörung, Illusion, Bannung, Transmutation, Weissagung, Verzauberung, Hervorrufung und Nekromantie."

"Ich bitte nun um große Aufmerksamkeit. Diese Effekte oder Symptome können durchaus einen Magiewirkenden ihres Bekanntenkreises heimsuchen. Sie sind ihm eine große Hilfe, wenn Sie die Anzeichen erkennen. Zuerst komme ich zu den Auswirkungen arkaner Korrumpierung innerhalb der genannten Magieschulen und danach zu denen, welche allgemein auftreten können oder... im schlimmsten Fall. Ich stütze meine folgenden Aussagen auch auf der Forschungsarbeit des Erzmagiers Sonnenglanz vom Magiersanktum Sturmwind. Obgleich ich sie auch verallgemeinere und nun ihnen, einem breiten Publikum, erläutere."

"Er unterteile die Auswirkungen in einer Skalierung vom 1.Grad bis zum 3. Grad – von leichten bis zu schweren Effekten."

"Erstens, die Bannung. Im ersten Grad wird der Zauberwirkende misstrauischer gegenüber Fremden und erwartet nur das schlimmste von ihnen! Im zweiten Grad wird die Person deutlich zurückhaltender und scheu. Er wird Kontakt zu anderen meiden und sich zurückziehen wollen. Er meidet jeden körperlichen oder intimen Kontakt! Würden sie am Rand einer Klippe hängen... ihr magisch korrumpierter Freund würde Sie nicht anfassen wollen, auch wenn es ihnen das Leben retten würde. Er wird sogar so paranoid, dass er nicht mehr das Essen und Trinken anderer anrühren wird, sondern nur das eigene. Im schlimmsten Fall, im letzten Grad, sind seine Paranoia stärker ausgeprägt. So eine Person wird auch Schiss davor haben, vor die eigene Haustür zu treten und selbst Freunde sind vor seiner Angst zu sozialen Kontakten nicht mehr sicher."

"Zweitens, die Beschwörung. Darunter fallen mehrere Sachen, aber ganz pauschal gesagt, ist der geringste Effekt arkaner Korrumpierung, dass sich diese Zauberwirker meistens in äußerst hässliche Kleidung schmeißt. Sie leiden sprichwörtlich an Geschmacksverirrungen und müssen ihre ausgefallenen Roben mit möglichst auffälligen magischen Zeichen schmücken. Tja..." Sie schaut in die Runde und räuspert sich. "Meiner Meinung nach, kann dieser „Effekt“ auch alle anderen Magier betreffen... aber nungut! Zurück zum Thema. Wären Sie ein Beschwörungsmagier, der sich auf das Rufen von Kreaturen spezialisiert hat, dann würden sie im zweiten Grad ihre beschworene Kreatur verhätscheln, wie ein verwöhntes Kleinkind! Bloß jeden Wunsch von den Augen ablesen und dieses Vieh mit dem Leben beschützen. Auch gegen Freunde. Sollte diese Kreatur sterben, erleiden sie vermutlich auch direkt einen Nervenzusammenbruch. Es war ja sowas wie ihr bester Freund..." Sie rollt mit den Augen und fährt ungeniert fort. "Das ändert sich aber etwas im dritten Grad. Ihr magischer Fokus würde sich ändern, ohne dass sie es merken. Einmal am Tag zu einer unbestimmten Zeit würden sie spontan und unbewusst eine ihrer stärksten Kreaturen beschwören. Puff und da! Allerdings... nicht unter Ihrer Kontrolle. Hehe... das kann durchaus ungemütlich werden."

"Aber Beschwörung kann auch magisch erschaffene Gegenstände betreffen! Ein solcher Zauberwirker ist von solchen Objekten besessen. Er wird an einem magisch erschaffenen oder veränderten Ort leben wollen. Er wird möglichst nur magisch hergestellte Speisen zu sich nehmen und letztendlich auch mehr und mehr künstlich wirken, als wäre er zum Beispiel aus hoch poliertem Holz oder Porzellan. Im dritten Stadium wird’s aber unheimlich. Alle Objekte, die durch ihn erschaffen wurden, scheinen ein Eigenleben zu bekommen. Statuen folgen ihm mit ihren Augen, Waffen flüstern ihm bosartige Dinge zu. Aber sein Egoismus und Besessenheit seiner Erschaffungskraft verderben seinen Charakter maßgeblich."

"Hat sich der Magier aber eher in der Beschwörung auf Teleportation konzentriert, können wesentlich unschönere Dinge schon ab dem zweiten Grad geschehen.
Da sich ein Magier bei der Teleportation einen kurzen Moment durch den wirbelnden Nether bewegt, ist es ab dem Moment möglich, dass sich eine Kreatur daraus an ihn dranheftet und mit ihm am Zielort materialisiert. Natürlich hat er keine Kontrolle über das Vieh und es wird wie gehabt... ungemütlich. Es wird auch ungemütlich, sollten dem Magier nun Fehler bei der Teleportation unterlaufen. Er und jeder, der ihn begleitet, könnten im Nether gefangen bleiben...
Das wird dann richtig, richtig, richtig.... ungemütlich." Die Zwergin schmunzelt knapp. "Aber noch harmlos im Vergleich zur dritten Stufe. Selbst im Schlaf muss der Magier seine ganze Willenskraft aufbringen, um nicht spontan einen Teleportationszauber zu wirken. Irgendwohin, wohlgemerkt. Ohne Kontrolle. In Fall von Eisenschmiede könnte das also direkt in einem Widderstall enden!" Die Dunkle kichert heiter und wird sofort ernst. "Oder in der Großen Schmiede."

"Kommen wir zur dritten Schule: Die Verzauberung. Am Anfang ist der Magier nur etwas unsicher beim Zaubern und verliert merkbar nur etwas seiner Zauberkraft. In der zweiten Stufe jedoch, wird er auch nur Essen, was verzaubert wurde.
Oder auch nur an verzauberten Orten leben wollen. Er ist fasziniert und besessen von Verzauberungen. In der dritten Stufe wird er jedoch versuchen alles um sich herum mit Verzauberungen zu kontrollieren. Auch die darin befindlichen Personen. „Oh? Ihr seid nicht meiner Meinung? Ich will es aber so!“ Es ist einfach so eine Person mit solchen Banalitäten in Wut zu versetzen. Allerdings wird er seinen Willen auch mit Zaubern durchsetzen."

"Die vierte Schule: Hervorrufung. Beginnen tut es mit einer leicht erhöhten Körpertemperatur... alles insgesamt sehr harmlos. Vielleicht statischer Aufladung. Im Stehen sprichwörtlich ab und an die Haare zu Berge. Im zweiten Grad scheint der Magier aber Wetterscheinungen, wie Gewitter oder Stürme anzuziehen. Blitze schlagen meistens dann in seiner unmittelbaren Nähe bevorzugt ein. Und er wird es genießen... Nichtmagier werden von ihm meistens auch verachtend behandelt und guter Sonnenschein entlockt ihm keine allzu gute Laune. Im schwersten Stadium der Korrumpierung neigt der Betroffene stark zu Gewalttaten. Ob andere verletzt werden, ist im herzhaft egal. Aus einer kleinen Kerze würde er am liebsten einen Flächenbrand machen.
Oder mit Freude in das Auge eines Sturms springen..."

"Die fünfte Schule: Illusion. In der ersten Stufe kann der Magier Stimmen hören, die ihn an gefährliche Orte oder zu riskanten Taten locken wollen. Nicht zu verwechseln mit dem Netherflüstern!
Es handelt sich hierbei um eine reine Wahnvorstellung der Illusion. Ab den zweiten Grad wird es dem Magier auch immer schwerer fallen zwischen Wirklichkeit und Illusion zu unterscheiden. Hier sind dem Wahn keine Grenzen gesetzt. Der Betroffene kann sich schlichtweg alles vorstellen und nur mit viel Zeit und Mühe von der Wirklichkeit unterscheiden... Im letzten Stadium fällt die Trennung abermals schwerer. Er wird von Visionen geplagt, wie seine Freunde ihn verraten, oder ihn zu schlechten Taten zwingen."

"Die sechste Schule: Transmutation. Schon zu Anfang... wird der Magier äußerlich stark von der Korrumpierung geprägt. Warzen, Geschwüre, Wülste sind mögliche Gebilde, die erscheinen können. In der zweiten Stufe wird es aber auch nicht besser: Er verändert sich abstrakt. Ihm könnte ein weiterer Finger oder Zehe wachsen... im der letzten Stufe jedoch ganze Gliedmaßen. Im Klartext gesprochen sieht dieser Magier dann aus, wie eine groteske Chimäre. Neue Münder können ihm irgendwo wachsen, neue verkrüppelte Arme, Ohren... aber in jedem Fall ergibt es ein abstoßendes Bild.
Nur der Magier... der wird dieser Veränderungen fantastisch finden und sie als herausragend gut benennen. Und er wird auch entsprechend aggressiv, wenn jemand das Gegenteil behauptet."

"Kommen wir also zur letzten Schule: Der Nekromantie. Ich hoffe, sie haben einen starken Magen!
Anfangs ist der Magier nur kälter, als alle anderen. Als würden sie einen Toten anfassen. Verletzungen wollen auch nicht mehr so richtig heilen. Damit könnte man ja schon fast leben... aber auf der zweiten Stufe wird es eine Spur unangenehmer. Die Wundheilung ist völlig am Ar-" Sie unterbricht sich selbst und fährt stockend fort. "Ehm, sie wissen schon. Sein Körper schafft es nicht mehr alleine. Er brauchte arkane Heilung. Der Nekromant riecht dann auch übrigens wie ein Toter und fühlt sich nicht nur so an. Und ich denke, ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass ein verrottender nicht nach Blümchenwiese duftet!
Kein Wunder also, dass die meisten Tiere von ihm flüchten wollen oder im schlimmeren Fall davon angelockt werden...
Wenn schon so Hopfen und Malz verloren ist und er sich in der letzten Stufe befindet, dann ähnelt er mehr einem Toten als einem Lebenden. Er wird die Geißel zunehmend verehren und Untote sogar beschützen wollen. Seine Weltansicht wird dermaßen verdreht, dass er im Tod das eigentliche Leben sieht. Eines seiner Ziele könnte sein, ein Lich zu werden.."

"Liebes Publikum... Sie sehen ja, was schon alles gesehen und verzeichnet wurde. Die geringen Stufen bergen meist die Magiesucht und eine Veränderung der Persönlichkeit. Je länger nichts getan wird, desto arroganter, selbstbezogener und biswilliger kann ein Korrumpierter werden.
Kann eigentlich etwas getan werden?" Sie blickt die Anwesenden nacheinander ruhig an und setzt langsam nach. "Ja und nein. Ein Magiewirkender kann vieles schon durch große Willensstärke eingrenzen und verhindern. Vorallem die Auswirkung der arkanen Korrumption einschränken. Aber nicht wieder aufheben. Das vermag nur göttliche Heilung. Wie etwa das Licht. Aber auch nur, bis zu einem bestimmten Zeitpunkt. Wenn der Betroffene schon über den dritten Grad hinaus ist... dann ist es zu spät. Im dritten Grad angekommen, wird es schon schwierig, aber nicht unmöglich."

"Ich hatte vorhin angekündigt, dass ich ihnen sage, was für Auswirkungen Hexenmeister erleiden können. Das können die schon genannten sein, aber auch dämonische Veränderungen ihres Körpers.
Sie werden jähzornig, rachsüchtig, gefühlskalt. Worauf ich hinaus will, ist aber folgendes: Sobald der Hexenmeister mehr Dämon ist, als die Person, der er einst wahr, wird er zum Teil der Brennenden Legion. Das schlimmste Fall Arkaner Korrumpierung, der möglich ist. Eine Rettung ist dann unmöglich. Aber auch Magier können in ein ähnliches Stadium kommen. Sie werden dann zwar kein Teil der Legion, wollen sie aber herholen."

"Um aber abzuschließen und ihnen noch für Fragen zur Verfügung zu stehen: So furchtbar das alles nun klang, die meisten Magier führen heutzutage ein gesundes und langes Leben. Dafür sind aber Vorsichtsmaßnahmen nötig.
Nur ein Narr ignoriert die arkane Korrumpierung! Nur ein Narr ignoriert nicht, dass er grün wird." Sie zwinkert einmal scherzhaft.
"Es gibt Vorbeugungsmaßnahmen! Es gibt Möglichkeiten die Korrumpierung einzugrenzen... und zwar durch Meditation, manchmal nur wenige Minuten am Tag, manchmal aber auch Stunden. Wenn wir also alle nur Acht geben und aufeinander Rücksicht nehmen, dann werden diese genannten Gefahren und Auswirkungen eingegrenzt und können rechtzeitig behandelt werden. Ich danke ihnen für ihre Aufmerksamkeit!"

ooc: Ich hafte wie immer nicht für die subjektive und bissige Art meines Charakters Wink


Zuletzt von Luzula am So Apr 14 2013, 12:19 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Vortrag: Familiare - Begleiter eines Zauberers   So Apr 14 2013, 12:14

Vortrag: Familiare - Begleiter eines Zauberers (11.04.13)

Hinweis: Im Vortrag wird nur auf die Tierfamiliare eingegangen. Nicht etwa schon vorher magische Geschöpfe. Weiterhin entspringt ein Großteil dieses Vortrags aus Pen&Paper-Regelwerken. Da im Onlinespiel aber ein Würfelsystem immer nach Hausregel gewuchtet wird oder erst gar nicht von den Spielern verwendet wird, wurden die Regeln aus dem Pen&Paper-WoW freier übersetzt, um sich besser ins Spiel einzufügen.


Einleitung
Ein Familiar ist ein magisches, lebendiges Geschöpf, dass einst nur ein normales Tier gewesen ist, bis der Zauberer es zu seinem Diener gemacht hat. Der Zauberer geht eine magische Verknüpfung mit der Kreatur ein.
Der Familiar behält seine Erscheinung des Tieres, was er verkörpert, allerdings wäre es töricht zu denken, dass es noch genauso harmlos wäre. Zauberer und Familiar erhalten durch die Verbindung neue Möglichkeiten, die zu ihrem Vorteil genutzt werden können.

Die Faustregel
Es gibt eine einfache Regel: Je mächtiger der Zauberer, desto mächtiger ist auch sein Familiar.

Was unterscheidet einen Familiar von seinen Artgenossen?
Bei Tierfamiliaren ist ein signifikantes Wachstum der Intelligenz nachzuweisen, im Vergleich zu vorher. Die arkane Magie scheint ihre natürlichen Eigenschaften noch zu verstärken. So werden sie nicht nur klüger, sondern auch etwas widerstandsfähiger. Um nochmal auf die Faustregel zurückzukommen: Je mächtiger der Zauberer, desto klüger und widerstandsfähiger ist sein Familiar.

Da ein Familiar ein magisches Geschöpf ist, wird er auch ungewöhnlich lange leben und sich dem Alterungsprozess seines Meisters angleichen. Verstirbt der Meister durch hohes Alter, ist es anzunehmen, dass der Familiar seine natürliche Grenze dieshinsichtlich längst überschritten hat. Folglich wird auch kurz darauf der Familiar ableben. Wenn der Meister allerdings Opfer eines unnatürlichen Todes wird, liegt es zum Leidwesen des Familiars auch nah, dass das Geschöpf verendet. Jedoch dadurch, dass es ohne die Bindung zu seinem Meister antriebslos Nahrung verweigern wird oder je nach Todesart des Meisters der Schmerz zu heftig ist.

Fähigkeiten und Talente

Jeder Familiar besitzt einzigartige Eigenschaften von denen sein Meister profitiert (siehe Tabelle). Diese Eigenschaften färben sich dauerhaft auf den Meister ab permanente Verbesserung seiner Talente oder Sinne. Natürlich nur, solange der Familiar existiert.
Allerdings gewinnen Meister und Familiar noch Fähigkeiten hinzu, die davon abhängig sind, wie erfahren und mächtig der Zauberer sind.

Folgende Fähigkeiten treten schon auf, wenn der Zauberer den Familiar gerade frisch an sich gebunden hat:
Wachsamkeit: Befindet sich der Familiar in greifbarer Nähe zum Zauberer, scheinen dessen Instinkte geschärft zu sein. Es ist mit einem Gefahreninstinkt vergleichbar.
Empathische Verbindung: Es handelt sich in erster Linie zwar um eine magische Verbindung zweier Individuen, allerdings ist sie auch empathischer Art. Dies bedeutet, dass der Meister zwar nicht durch die Augen seines Vertrauten sehen kann, aber empathisch kommunizieren. Dieser Kommunikation sind allerdings natürliche Grenzen gesetzt. Es sind vielmehr emotionale Eindrücke, die Familiar und Meister miteinander gegenseitig teilen. Der Familiar darf sich dafür allerdings nicht zu weit vom Zauberer entfernen. Eine Meile ist der maximale Radius für die Reichweite dieser Empathie.
Geteilte Zauber: Es steht dem Zauberer auch die Möglichkeit zur Verfügung, ob ein Zauber, den er auf sich wirkt, auch seinen Begleiter betreffen soll. Das Geschöpf darf sich in dem Fall jedoch nicht zu weit von seinem Meister entfernen - fünf Schritte sind das Maximum. Zauber, die eine gewisse Wirkzeit beinhalten, fallen sofort vom Familiar ab, wenn er sich auf die fünf Schritte zuviel weg bewegt. Selbst wenn er dann wieder an die Seite des Zauberers zurückkehrt, bleibt der Zauber fort und müsste neu gesprochen werden.

Wenn der Zauberer schon wesentlich erfahrener ist, birgt das weitere Errungenschaften in der Verbindung zu seinem Familiar:

Überbringen von Zaubern mit Berühungskomponente: Ein Familiar kann Zauber seines Meisters überbringen. Es gibt eine Voraussetzung: Der Zauber muss als ausführende Komponente die Berührung des Ziels haben. Der Familiar ist dann diese benötige Ausführung. Dazu sollte gesagt sein, dass der Zauberer solange sich mit Zaubern zurückhalten sollte, bis der Familiar den Zauber überbracht hat. Sonst löst sich der zu überbringende Zauber im Nichts auf. Ein Zauberer kann auch keine zwei Zauber gleichzeitig wirken. Mit einem Familiar ändert sich daran nichts.
Mit dem Meister sprechen: Zauberer und Familiar sind in der Lage miteinander zu sprechen! Außenstehende verstehen davon nichts, außer sie verwenden Magie, um eine Übersetzung zu erhalten. Es ist wie eine ausgedachte Sprache zweier Kinder.

Wenn der Zauberer schon ein Meister seines Faches ist und die Verbindung zum Familiar intensiv verfolgt, wie vertieft wurde, ergeben sich zwei weitere bekannte Fähigkeiten:
Zauberabhärtung: Der Familiar entwickelt eine Resistenz gegenüber fremden Zaubersprüchen. Ihn dann zu verzaubern oder magisch anzugreifen, fällt schwerer.
Ausspähen: Der Zauberer ist einmal am Tag in der Lage seinen Familiar zu erspähen und wahrhaftig seine Umgebung wahrzunehmen. Wo es zu Beginn emotionale Eindrücke waren, sind es nun klare Bilder. (Gleichzusetzen mit dem Ausspähen-Zauber)

Die Nachteile eines Familiars
Was ist eigentlich, wenn der Familiar vor dem Zauberer getötet wird?
Was muss ein Zauberer fürchten, wenn ein Feind den Familiar in die Hände bekommt?

Zwei verflucht gute Fragen, die rein spekulativ jetzt beantwortet werden:

(1) Was ist eigentlich, wenn der Familiar vor dem Zauberer getötet wird?
Durch die empathische Verbindung werden für gewöhnlich keine Schmerzen übertragen. Der Zauberer oder der Familiar werden lediglich wissen, dass der jeweils andere Schmerzen hat und seine Emotionen dabei zu spüren bekommen. Wenn der Familiar allerdings brutal ermordet wird, dürfte dieser Schmerz durchaus die Grenze der empathischen Verbindung zur Überlastung bringen und wie der Faustschlag eines Ogers auf den Zauberer zurückfallen. Ohnmacht, heftige Kopfschmerzen und Übelkeit dürften theoretisch einmalig auftreten.
Wenn Familiar und Zauberer schon lange verbunden sind, dürfte der unschöne Verlust des Meisters emotional ein ähnliches Erlebnis sein, wie für eine Mutter die Fehlgeburt.

(2) Was muss ein Zauberer fürchten, wenn ein Feind den Familiar in die Hände bekommt?
Noch eine Frage: Muss ein Zauberer Sorgen haben, wenn ein ebenfalls Magie bewanderter Feind seine Haare oder Blut in die Pfoten bekommt? Kurz und knapp: Ja.
Schätzungsweise ist der Familiar ein ähnlich nützliches Reagenz wie Blut oder Haare, um seinem Meister das Leben sprichwörtlich zur Hölle zu machen. Wir erinnern uns: Es gibt diese magische Verknüpfung zwischen beiden. Solange der Familiar nicht zu weit vom Meister entfernt ist, dürfte ein entsprechend ausgebildeter und erfahrener Zauberer, am ehesten Hexenmeister, diese Verbindung unschön nutzen können. Über eine Meile hinaus verliert die empathische Verbindung ihre Wirkung. Natürlich sind dann Familiar und Meister immer noch magisch miteinander verwoben, aber eine magische Übertragung durch den Familiar auf den Meister dürfte ab dieser Entfernung knifflig werden.
Trotzdem... das kann hässlich werden. Also immer gut auf den Familiar aufpassen!

Ein zusätzlicher Familiar**
Es ist durchaus möglich, dass ein erfahrener Zauberer einen zweiten Tierfamiliar an sich bindet. In dem Fall sollte es sich aber um einen anderen Tiertypen handeln.
Es gilt auch zu beachten, dass der zweite Familiar deutlich schwächer sein wird, als der Erste.

Wie exotisch darf's sein?

Als Familiar sind kleine Tiere geeignet, keine Wölfe, Hunde, Füchse, Nashörner oder Wolkenschlangen (als Beispiele). Ein Falke geht, aber kein Seeadler. Eine Katze ist in Ordnung, aber ein Tiger oder Löwe viel zu hoch gegriffen. Mal ganz abgesehen davon, dass ein so großes Tier viel zu auffällig und unpraktisch wäre, hat dies vermutlich auch den Hintergrund, dass eine magische Bindung sonst viel zu aufwendig und Kräfte zehrend wäre. Aus dem normalen Tier wird schließlich ein magisches Geschöpf. Wieviel arkane Magie muss also in einen Wolf geprügelt werden, damit das funktioniert? Anzunehmenderweise mehr, als ein Zauberer bieten kann.
Man stelle sich vor: Der Zauberer beschwört einen Löwen und die magische Bindung funktioniert nicht auf Anhieb. Dann ist der Zauberer ziemlich schnell Gullasch. Immer die eigene Gesundheit im Hinterkopf behalten!

Anhang
Tabelle: Familiare und ihre Auswirkungen auf den Meister*
  • Fledermaus - Gehör wird geschärft
  • Katze - Verstohlenheit, die Fähigkeit zu schleichen ist erleichtert
  • Falke - gewährleistet verbesserte Sicht bei Tag
  • Echse - Klettern fällt leichter
  • Eule - gewährleistet verbesserte Sicht bei Nacht
  • Ratte - Mut wird verstärkt in passenden Umständen
  • Rabe - Schätzen (von Wertgegenständen) fällt leichter, ein Rabe kann desweiteren eine Sprache nach Wahl des Meisters erlernen und sprechen
  • Kröte - Lebenskraft wird etwas erhöht
  • Wiesel - bessere Reflexe treten auf
  • Schlange - Täuschung wird unterstützt

  • weitere Tiere gibt es natürlich auch. Eine passende Auswirkung auf den Meister kann sich der Spieler selbst ausdenken. Es steht auch jedem frei die Regeln anzugleichen für's eigene Rollenspiel. Es ist lediglich immer anzuraten, dass ein gewisses Gleichgewicht bewahrt sein sollte.


Quellen: (*) World of Warcraft - The roleplaying Game, (**) World of Warcraft - Magic & Mayhem
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Garam Siedefaust
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BeitragThema: Re: [Mystischer Abend] Vorträge   Sa Aug 17 2013, 08:38

Vorwort:


Bisher hielt die junge Zwergen Priesterin zu den folgen Themen einen Vortrag:


  •    Krieg der drei Hämmer, in Zusammenarbeit mit Luzula Siedefaust und einen komischen anderen Zwerg. Rein geschichtlich. (nicht erfast)
  •    Die Tugend des Respekts
  •    Die Tugend der Hartnäckigkeit
  •    Die Tugend der Barmherzigkeit



Diese Vorträge entstanden für den Mystischer Abend und wurden überwiegend so erstmal geschrieben, das sie für den einfachen Bürger zugeschnitten wurden. Einer der Gründe dafür ist der Mangel an Lichtanhängern in Eisenschmiede. Auch geht es meist der Dame weniger darum ihre Meinung zu allem zu äußern, und viel mehr darum das die Leute es nach vollziehen und verstehen. (zB. bei den Tugenden)


Für keinen Vortrag wird Garantie übernommen das er vollkommen Objektiv ist, oder alles vollkommen korrekt ist. Wie bereits oben erwähnt ist sie eine JUNGE Priesterin und da schleichen sich gewollt und/oder ungewollt Fehler ein. Bei vielen Vorträgen hat das Publikum an bestimmten Stellen die Möglichkeit zu antworten.


Die Vorträge sind alle von der Dame vorgeschrieben wurden und im archiviert. Die Handlungen oder bestimmte ähnliches wurde nur in Klammern Stichpunktartig auf den Bögen notiert.

___________________________________________________________________________



Respekt:



(Hornmusik)

Guten Abend und Willkommen zum Magischen Abend.

Heute geht es nicht wie üblich um Arkane Magie. Heute geht es um das Heilige Licht. Und sofern man es wünscht und es mir gestattet wird, würden weitere Vorträge folgen. Für alle, die sich nicht mehr erinnern oder mich nicht kennen: Ich bin Breatra Donnerbart, Köchin, Ärztin und mittlerweile Priesterin des Tempels. Ich werde versuchen die werten Zuhörer das gewohnte Niveau von den anderen Vorträgen zu bieten.Allerdings bitte ich um darum mit Fragen in den nächsten drei Tagen zu mir zukommen.

Immerhin bin ich noch nicht allzulange Priesterin. Daher habe ich immer einen vollen Zeitplan und kann auf manche Fragen keine Antwort geben. Wenn sich innerhalb der Frist keine Fragen mehr ergeben. Gehe ich davon aus, das es verstanden wurde.

Ich Begine mit der ersten Tugend dem Respekt. Und einer kleinen Erläuterung, worum es beim Heiligen Licht geht. Also bei dem "Licht-Hokuspokus", wie es mir oft zu Ohren kommt, handelt es sich um keinen Glauben an einen Gott oder ähnliches abstruses. Es ist eine Lebensphilosophie. Und diese Lebenseinstellung beruht auf Drei Tugenden. Respekt, Geduld oder auch Beharrlichkeit und dem Mitgefühl. Mehr nicht, keine Keuschheit oder anderer Fierlefanz.

(schaut durch die Zuschauer)

Ich sehe hier schon die eifrigen Soldaten, die am liebsten losplärren würden, das doch gerade die ersten beiden Tugenden zum einem Zwerg gehören... ABER zwischen kennen und sein Leben danach ausrichten liegen Welten. Und selbst ein Soldat wie mein Onkel hält sich nicht immer daran. Doch ehe ich nun Fortfahre, hätte ich gerne von euch einige Antworten, was Respekt ist. Ich wehe den, meine Ohren vernehmen eine Lehrbuchantwort.

(Humpenvom Grütel nehmen! Leute drannehmen)

Ich sehe wie verwundert nun einige sind, wegen des Humpens.Und ehe mich wer behelligt, vertreibe ich den Gedanken: "Verdonnert, warum hat sie einen Humpen am Gürtel?" Die Gründe dafür sind recht banal.Erstens wird es das traditionelle Freibier geben, wie immer nach der Messe. Zweitens ist er ein nettes "Andenken" an meine Zeit als Wirtin. Und drittens, wird er heute Anschauungsgegenstand sein. Ich denke wir sind, uns alle einig, dass es Respektlos wäre, würde ich den Krug wem an den Kopf donnern.

(Reaktion abwarten)

Doch das ist nicht das entscheiden alleine. Wichtig ist doch eher, welche Reaktion dadurch entsteht. Wenn der getroffener ein Bronzebart ist, bekäme ich Ärger. Treff ich einen Dunkeleisen würde weit weniger übel über mich hereinbrechen.*Schaut grinsend durch die Reihen* Treffe ich einen Nicht-Zwerg oder Nicht-Gnom, dann ist die Stimmung ausgelassen und eine Person grollt mir. Doch was bringt uns diese Erkenntnis?
(schweigen)

Die Antwort liegt auf der Hand. In dem Falle eines "harmlosen Wurfes" würde eine handfeste Schlägerei heranwachsen. Doch im Umkehrschluss würde, aber aus einer "guten" Handlung viel "Gutes" entstehen. Daher will uns die Tugend des Respektes lehren, dass... Alles und jeder im Universum miteinander verwoben ist.Daher ist der respektvolle Umgang mit Personen oder der Umwelt so entscheidend.
(sacken lassen)

Doch viele machen den Fehler und setzen unbewusst Respekt mit "etwas mögen" gleich. Oder habe ich da unrecht PECHFRESSERIN!
(scharf, Luz ansehen, Ausreden lassen)

Wie man gut sah oder eher hörte, mag ich Dunkeleisenzwerge definitiv nicht.Ich beleidige sie sogar mitten in der Öffentlichkeit. Doch ich habe nicht gegen die Tugend des Respekts verstoßen. Zum einen bin ich mir bewusst, was mein zweifellos verachtenswertes Verhalten für Reaktionen auslösen KÖNNTE. Zum anderen habe ich mich nicht respektlosverhalten, gegenüber dem Clan. Ich habe bisher jedem Dunkeleisen geholfen, sofern er es wollte.Außerdem habe ich sie nicht bei ihren Ausführungen unterbrochen. Denn nur weil ich etwas NICHT mag, heißt es nicht, dass es viel weniger Respekt als etwas anderes verdient. Nun ist dies aber kein Freifahrtsschein, um alles und jeden anzupöbeln.Den wahlloses,oder eher nicht durchdachtes beleidigen ist durchaus eine respektlos.

(Mahnend, ernst,warten)

Ich hoffe ich habe einige erreicht. Und sofern die Nachfrage da ist, halte ich gerne weitere Vorträge. Die nächsten Themen Wären: Geduld auch Beharrlichkeit genannt, Mitgefühl und... Was haben die Tugenden mit dem Krieg der drei Hämmer zu tun? Ich möchte noch erwähnen, dass ein Zwerg niemals Grundlos jemanden einen Humpen an den Kopf donnert. Ich bedanke mich fürs zuhören. Ich habe noch kurz etwas Zeit für Fragen. Wen ich nicht abarbeiten kann, darf sich gerne bei mir persönlich oder per Brief melden.


Nachträgliche Kommentare:



  • Aufgrund von Nervosität wurde vergessen wohl vergessen die Antworte der Leute festzuhalten.
  • Die Dunkeleisen Luzula Siedefaust reagierte angemessen.


Zuletzt von Ballasch Donnerbart am Sa Aug 17 2013, 11:57 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: [Mystischer Abend] Vorträge   Sa Aug 17 2013, 08:38

(Hornmusik)

Guten Abend und Willkommen zum ersten Mystischen Abend, wie ich erfahren habe.

Heute geht es nicht wie üblich um Arkane Magie. Heute geht es um das Heilige Licht. Genauer gesagt heute um die Tugend der Geduld oder eher Hartnäckigkeit. Für alle, die sich nicht mehr erinnern oder mich nicht kennen: Ich bin Breatra Donnerbart, Köchin, Ärztin und Priesterin in diesen Hallen. Ich werde versuchen die werten Zuhörer das gewohnte Niveau von den anderen Vorträgen zu bieten. Allerdings bitte ich um darum mit Fragen in den nächsten drei Tagen zu mir zukommen.

Immerhin bin ich noch nicht allzulange Priesterin. Daher habe ich immer einen vollen Zeitplan und kann auf manche Fragen keine Antwort geben. Wenn sich innerhalb der Frist keine Fragen mehr ergeben. Gehe ich davon aus, das es verstanden wurde.

Ich Begine heute damit, nochmal zu wiederholen, was letztes Mal wichtig war, ehe ich zur Tugend übergehe. Also die erste Tugend des Respektes lehrte uns, das alles im Universum miteinander verbunden ist. Aus schlechten Taten wächst Schlechtes und aus guten Taten Gutes. Daher war ein Respektvolles miteinander, wichtig. Und natürlich sollten wir danach streben nur Gutes zu tun.

(schaut durch die Reihen)

Doch seinen wir mal ehrlich Gutes zu tun, und das immer wieder, jeden Tag. Da denkt nun einige das ist doch unmöglich! Und genau hier setzt die zweite Tugend an. Die Hartnäckigkeit. Doch ehe ich nun Fortfahre, hätte ich gerne von euch einige Antworten, was Hartnäckigkeit ist. Ich wehe den, meine Ohren vernehmen eine Lehrbuchantwort.

(Leute drannehmen)

Es freut mich wirklich, das wieder so schöne Antworten, dabei herauskamen. Und keine davon ist wirklich falsch. Um zur Tugend zu kommen, alles zu seiner Zeit. Und dann braucht auch alles seine Zeit also nichts überstürzten. "Was meint die Dame nun damit schon wieder?!" Aye, ich werde es deutlicher formulieren keine Bange.

(Reaktion abwarten)

Ich nehme ein paar Beispiele zuerst damit es Anschaulicher wird. Es gibt viele Berufe in denen an Geduldig wichtig ist,Käser, Braumeister, Köche ja auch Schlachter und viele mehr. Das Bier und der Käse müssen Reifen, eine Suppe oder ein Braten muss eine bestimmte Zeit gekocht werden, Der Schlachter wartet auf das Schlachtgut. Doch wirklich untätig herumzusitzen wäre Zeitverschwendung. Nehmen wir an, ein Jäger stellt einem Eber nach. Er braucht Geduld, bis er ihn findet und selbst dann muss er den rechten Moment abpassen für den Schuss. Wenn der Jäger nun Geduldig an einer Stelle ausharrt, wird nur mit Glück ein passender Eber den Weg kreuzen. Aber wenn der Jäger sich hartnäckig gegen den Wind anpirscht hier und da Umwege machen. Dann wird er viel eher Beute machen. Jedenfalls sagte mir das mein Onkel immer. Kurz um, man sollte nicht nur die Gabe haben warten zu können. Also nicht faul warten, den wer nichts Tut, kann nichts erreichen. Es müssen ja nicht mal große Heldentaten sein.

(schweigen)

Schon das ausüben eines der obengenannten Berufe macht unser aller Leben doch viel Besser. Wo bekämen wir den sonst ohne Jäger unser Fleisch her? Oder das Bier? Aber um vom Essen wegzukommen. Auch Konflikte haben ihre Zeit. Einige erinnern sich vielleicht noch wie ich eine Dame hier, während des Vortrages beleidigt habe. Allerdings kann ich jedem versichern, dass es nicht wieder vorkommt, und das dieser kleine Zwist, zwar noch immer vorhanden ist. Doch wohl schon vergessen wird. Es gibt aber keine Abkürzungen. Zorn und Hass verrauchen nur langsam. Doch was bringt uns diese Erkenntnis?

(sacken lassen)

Ganz einfach, nur wenn man hartnäckig bleibt und immer wieder etwas Gutes Tut, wird etwas Gutes auch länger bestehen. Außerdem sollte man nicht vergessen, das man auch immer besser wird.

(schmuzeln)

Nur wer ständig das Kochen, Jagen, Brauen übt, wird irgendwann in der Lage sein einer der Besten auf diesem Gebiet zu werden. Doch Obacht! Wer zu schnell das große Ziel erreichen will, wird eher scheitern. Wer kennt es nicht, man hat irgendeine Idee. Zum Beispiel das schmiedet eine Axt. Und dann fängt man damit an eine Axt herzustellen. Viele denken, aber schon nach wenigen Schlägen aufs Metall, das sie kein bisschen voran kommen und geben auf. Sie vergessen einfach:Eine Axt ist nun mal nichts was man mal eben in ein paar Stunden herstellen kann. Wer das Schmiede erlernen will, sollte mit einem Nagel anfangen. "Was ein Nagel?!" Aye ein Nagel, er ist viel kleiner als eine Axt und braucht viel weniger Zeit. Und man hat schnell sein Erfolgserlebnis und kann das nächste versuchen.

(sacken lassen)

Ich hoffe ich habe einige erreicht. Und sofern die Nachfrage da ist, halte ich gerne weitere Vorträge. Die nächsten Themen Wären: Mitgefühl und... Was haben die Tugenden mit dem Krieg der drei Hämmer zu tun? Ich möchte noch erwähnen, dass die zwergische Sturheit es vereinfacht Dinge hartnäckig zu verfolgen.

(lachen)

Ich habe noch kurz etwas Zeit für Fragen. Wen ich nicht abarbeiten kann, darf sich gerne bei mir persönlich oder per Brief melden, in den nächsten drei Tagen melden.

( Während des Vortrages, wie ein Fels sein. Kaum Bewegen. Fels = Geduld (Symbol))

Nachträgliche Kommentare:




  • Kaum Zuhörer
  • Dunkeleisenüberschuss
  • Die Antworten:




Jörgmund Cloch:Hartnäckigkeit und Geduld sind durchaus Tugenden der Soldaten.Ich denke das erklärt auch warum wir heute Interesse daran hegen.Nun ich denke man sollte durchaus Hartnäckig eine Sache verfolgenan die man Glaubt.Jedoch kann das auch schnell Diminsionen annehmen, die gar Fanatisch enden können. Man verliert schnell die Kontrolle über sich. Hat nur noch das Ziel vor Augen... ihr versteht.

Ein anwesender Kollege von Cloch zog es vor ein Nickerchen zu halten.

Effie: Gnom... ah ... ich wohl ... nun ... Geduld ist für uns ein Gerät erst dann für fertig zu erklären, wenn es perfekt ist. Und nicht gleich aufzugeben nur weil es mal explodiert.

Ein Alter verwirrter Dunkeleisen: Geduld.... Hrm... (es war eine Geduldsprobe die der Herr den Leuten auferlegte)


Frau Siedefaust: Geduld oder Hartnäckigkeit ... bedeutet für mich, dass man in macher Situation, egal welcher art, Standhaft bleiben muss. Dabei vielleicht zwei möglichkeiten: Entweder man bewahrt Stärke, um eine Sache ausdauernd fortzufüheren oderRuhe, umunangenehmen eiten zu trotzen,die man selbst nicht beeinflussen kann.


Zuletzt von Ballasch Donnerbart am Sa Aug 17 2013, 12:00 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: [Mystischer Abend] Vorträge   Sa Aug 17 2013, 08:39

Guten Abend und Willkommen zum Mystischen Abend, wie ich erfahren habe.

Heute geht es nicht wie üblich um Arkane Magie. Heute geht es um das Heilige Licht. Genauer gesagt heute um die Tugend deS Mitgefühls oder eher Barmherzigkeit. Für alle, die sich nicht mehr erinnern oder mich nicht kennen: Ich bin Breatra Donnerbart, Köchin, Ärztin und Priesterin in diesen Hallen. Ich werde versuchen die werten Zuhörer das gewohnte Niveau von den anderen Vorträgen zu bieten. Allerdings bitte ich um darum mit Fragen in den nächsten drei Tagen zu mir zukommen.

Immerhin bin ich noch nicht allzulange Priesterin. Daher habe ich immer einen vollen Zeitplan und kann auf manche Fragen keine Antwort geben. Wenn sich innerhalb der Frist keine Fragen mehr ergeben. Gehe ich davon aus, das es verstanden wurde.

Ich Begine heute damit, nochmal zu wiederholen, das bisher besprochne, ehe ich zur Tugend übergehe. Wir wissen nun, das wir Respektvoll mit anderen Lebewesen und Dingen umzugehen haben, aber auch das wir sie Hartnäckig verfolgen müssen. Aus schlechten Taten wächst Schlechtes und aus guten Taten Gutes. Allerdings hat es nur dauerhaft bestand, wenn es keine einmaligen Taten waren. Das sollen uns die ersten beiden Tugenden vermitteln. Fehlt also nur noch eine und dann war es das mit den Tugenden. Ging schneller als gedacht.

(schaut sich um)

Letzte Woche kam die Frage auf, ob man Hilfe annehmen darf um sein großes Ziel zu erreichen, wie der beste Schmied Khaz Modans zu werden. Und genau hier setzt die dritte Tugend an. Die Barmherzigkeit. Doch ehe ich nun Fortfahre, hätte ich gerne von euch einige Antworten, was Barmherzigkeit oder auch Mitgefühl ist. Ich wehe den, meine Ohren vernehmen eine Lehrbuchantwort.

(Leute drannehmen)

Es freut mich wirklich, das wieder so schöne Antworten, dabei herauskamen. Und keine davon ist wirklich falsch. Um zur Tugend zu kommen, natürlich ist es erlaubt Hilfe in Anspruch zu nehmen. Den zum einen kann nicht jeder alles. Außerdem ist es doch schön, wenn die Gute Tat eher vollbracht ist. Dann hat man mehr zeit für weitere. Doch obacht! Beim Helfen kann man auch schnell sehr viel flasch machen.

(Reaktion abwarten)

Ich seh schon, nur fragen sich viele: "Was, beim helfen kann man was falsch machen?" Und ja das kann man. Nehmen wir den jungen Schmied vom letzen Mal. Was hilft ihm mehr:

A) Ein Lehrmeister, der ihm beim Schmieden hilft und gar einen großteil der Arbeit macht oder

B) Der jenige, der den Jungenschmied eher Anleitet oder gar alleine schmieden lässt?

(breite Masse antwort: A oder B)

Richtig ist B). Den wie will unser Unger Schmied jemals der Beste werden, wenn er nichtmal alleine einen simpeln Nagel schmieden kann?

(schweigen)

Den wir wollen ja was gutes schaffen. Und auch aus einem Streit, der aus Beleidigung kann etwas gutes entstehen.

(Blick zu Luzula ,ernst.)

Und schon wieder verwirrte Gesichter, in die ich schaue. Aber ja. Den aus einem Streit, kann eine Person immer stärker werden. Oft sind Konflikte sogar notwendig um Besser zu werden. Und sei es nur, das die Streithähne mehr selbstvertrauen bekommen. ABER was bringt es wenn man anderen das Wort überlässt? Oder sie sich in Lapalien einmischen? Ganz genau nichts bringt es den Leuten. Den jemand anderes hat ja die Arbeit gemacht, und man selbst bleibt schwach. Doch was bringt uns diese Erkenntnis?

(sacken lassen + strafender Blick)

Ganz einfach, Konflikte und auch viele andere Situation verlangen ein Bedachtes handeln. Sonst war vieles umsonst. Und keiner hat etwas davon. Den der, der es kann braucht es nicht mehr zu üben. Und der andere lernt nichts, da er keine eignen Fehler machen kann.

(schmuzelen)

Und Genau das ist der Grund, warum die dritte Tugend auch am schwersten umzusetzen oder gar mit den anderen Beiden zu befolgen ist. Denn wie ich schon das letze mal sagte, es gibt keine Abkürzungen im Leben, außerdem ist es auch nicht respektvoll, jemanden immer an die Hand zu nehmen wie ein kleines Kind.

(mahnend)

Doch was hat mein Geschwafel, der drei Abende nun mit Magie zu tun? Nun um Licht zu wirken muss man sein Leben nach diesen Tugenden ausrichten und auch daran Glauben immer in ihrem Sinne zu handeln. Leider wird nicht festgeschrieben, dass man damit gutes Vollbringen muss. Der Glaube oder der Wille alleine daran festzuhalten reicht und das damit etwas Gutes tut. Wie die Scharlachroten Plattend... Verzeihung. Kreuzzügler demonstrieten. Aber man muss nun auch nicht Orks, Trolle, Dunkeleisen oder was weiß ich lieben. Und als Beweis des ganzen kommt ruhig alle näher. Um gut sehen zu können.

(sacken lassen und dabei ein Gebet murmeln /singen ---> Licht beschwören)

Ich hoffe ich habe einige erreicht. Und sofern die Nachfrage da ist, halte ich gerne weitere Vorträge. Das nächsten Thema wären: Was haben die Tugenden mit dem Krieg der drei Hämmer zu tun? Ich möchte noch erwähnen, dass dieser Vortrag aber erst später dran kommt. Wir wollen ja nicht das die Schmuddelige Magie zu kurz kommt.

(lachen)

Ich habe noch kurz etwas Zeit für Fragen. Wen ich nicht abarbeiten kann, darf sich gerne bei mir persönlich oder per Brief melden, in den nächsten drei Tagen melden.

Nachträgliche Kommentare:

   Todesritter waren anwesend.
   Die meisten Nannten B)
   Die Antworten:

Ein junger Mensch, zwischen 10-16 Jahren geschätzt: Also ... ehm Lady - also Mitgefühl is doch, wenn man sich in andere Reinversetzt und zu verstehen, warum die so sind und manche Sachen machen und so... ? <verlegen> Also auch... <er gestikuliert hilflos und verstummt dann>


Ein engerierter Älterer Menschen Mann: Ich danke, dass Ihr mir das Wort erteilt. Ich denke praktische Barmherzigkeit ist, aktiv bei der Armenspeisung zu helfen.


Weiblicher Draenei Todesritter:manch einer würde sagen, es wäre barmherzig,jene wie uns von unserem "Leid" zu erlösen. Ich erinnere mich an die Lehren des Lichts aus Lebzeiten. Barmherzigkeit kann vielerlei Dinge bedeuten.Sei es dies was ich vorher erwähnte, aber auch Gnade mit Schwächeren und Unterliegenden. Hilfestellungen in jeder Lebens- und Notlagedes Hilfsbedürftigen. Barmherzigkeit bedeutet ebensoseinen Umhang mit Bettlern zu teilen und jene zu erlösen die Leiden. Mitgefühl bedeutet ebenso Gnade. Mitgefühl bedeutet, einem Feind nur dann das Leben zu nehmen, wenn es unbedingt sein muss. (es wurde lieblos herrunter gerattert.)


Weiblicher Zwergen Todesritter: Mitgefühl, Gnade Barmherzigkeit ... es ist eine Tugend, welche uns... oder eher einige menschlich bleiben lässt. Man Lehrte mich einst, das Mitgefühl die am Schwerste zu erlernde Tugend sei.


Frau Siedefaust:Barmherzigkeit... das ist wohl jene Tugend, wo es mir am schwersten fällt, etwas zu sagen, was eben nicht aus einem Buch oder von anderen Mündern stammt. <Die Dunkele lässt ihren Blick durch die Halle schweifen um kurz darauf nachzusetzen> Je länger ich darüber nachdenke, desto schwieriger wird es. Mitfühlen, Geben zu wollen, statt nehmen... <Sie winkt ab und wischt einen Gedanken beiseite> Meine Antwort ist jene, dass auch Aufopferung dazugehört. Für andere nie im eignen Sinne.
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BeitragThema: Re: [Mystischer Abend] Vorträge   Fr Sep 13 2013, 22:22

Vortrag: Magie im Alltag (12.09.13)

Willkommen in Eisenschmiede! Willkommen zum Vortrag über „Magie im Alltag“!

Ich bitte darum Fragen zu Anfang zurückzuhalten. Es wird nach dem Vortrag genug Platz und Zeit für eine Diskussion geben, um auf alles einzugehen. Zu Beginn möchte ich ihnen nämlich eine kleine Geschichte erzählen.
Nicht jeder von ihnen ist ein Zauberkundiger oder hat eine passende Bekanntschaft. Das macht allerdings nichts. Wenn sie der Geschichte oder meinen anschließenden Worten nicht folgen können...
… dann mache nur ich etwas falsch. Hören sie also gut zu und denken sie mit. <Die Dunkeleisenzwergin zwinkert verstohlen und breitet aufzeigend die Arme aus.>

Die Morgensonne schien auf ihr Bett und weckte die Frau sanft. Es ist ein Tag wie jeder andere auch. In aller Ruhe setzte sich Alvine auf. Am heutigen Tag hatte sie viel vor sich, aber noch ist genug Zeit, um sich nicht hetzen zu müssen. Mit einem Handwink rutschten ihre Pantoffeln von Zauberhand geführt nah an die Bettkante, sodass Alvine reinschlüpfte und den Morgenmantel vom Kleiderhaken zog ohne kalte Füße zu kriegen. Ein guter Start in den Tag!

Doch man soll den Tag nicht vor den Abend loben. Alvine schlenderte in ihre Küche und durchsuchte den Vorratsschrank. Bisauf ein paar Kleinigkeiten wurde sie von gähnender Leere begrüßt.
Das war der Moment, wo die Frau ihren Kopf schwer hängen ließ. Die Schranktür wurde geschlossen und Alvine nahm seufzend am Tisch Platz. Die Alternative wäre jetzt zum Markt zu eilen, aber ihr Magen hing ihr schon in den Kniekehlen! Die Magierin konzentrierte sich, um das Knurren auszublenden. Es musste schnell Hilfe her, sonst könnte sie zum Termin doch zu spät kommen. Wie gut, dass sie wusste, wie man schneller als jeder Koch sich etwas leckeres herbeizaubert. Worte erklungen, Fingerspitzen woben Magie...
... und guten Appetit! Ein Glas kalter Milch, ein Stückchen herzhafter Gemüsekuchen und ein Apfel erschienen vor Alvine auf dem Tisch! Ein Schmunzeln hellte ihre Miene auf. Zu Novizenzeiten hatte sie häufig das Glas oder den Teller vergessen. Das gab meistens eine Sauerei, aber heute nicht! Zufrieden widmete sie sich nun ihrem Frühstück und stillte den Hunger. Die Milch war herrlich erfrischend und die Laune hob sich endlich wieder. Es fehlte nur noch eine Kleinigkeit, um alles perfekt werden zu lassen. Ein gutes Buch! Was mit Pantoffeln klappte, ging auch mit Romanen. Die Magierin lehnte sich zurück und spähte von der offenen Küchentür in ihr Wohnzimmer. Dort lag ihr Buch noch vom letzten Abend. Die Geschichte wurde gerade spannend und sie hatte es nur mit Mühe und Not weglegen können, um nicht die ganze Nacht gebannt an den Zeilen zu hängen. Wer kennt das nicht? Genau jetzt wollte sie wissen, wie es weiterging! Ein spannender Kriminalfall mitten in Sturmwind. Leutnant Horatio Lane ermittelte dort und er stand kurz vor der Falllösung! Alvine konnte das Buch also gar nicht schnell genug in den Händen halten und zauberte erneut. Der Schmöker hob sich vom Tisch an und schwebte zu ihr sicher herüber. Es wurde sogar die richtige Seite aufgeschlagen.
Schon vergrub sie ihre Nase im Buch und aß nebenher geistesabwesend auf. Damit sie nicht die Seiten vollkleckerte, ließ sie ihren geliebten Roman vor dem Gesicht schweben und von Magie geleitet die Pergamentblätter umschlagen. Allerdings vergaß Alvine etwas ganz anderes. Ihren Termin mit Hilbert, dem charmanten Bibliothekar! Die Zeit rann nur so dahin, bis der Roman endlich durchgelesen war und die Magerin noch erstaunt nickte. Der Gärtner war es.

Das hätte sie sich auch denken können, aber herrje! Die Zeit! Alvine fiel aus allen Wolken und stürmte zu ihrem Schlafzimmer, um sich schnell fertig zu machen. Die Robe war rasch überzogen, die richtigen Schuhe an den Füßen und die Haare hochgesteckt.
Ein flüchtiger Blick ließ die Ärmste nun erstarren... Die tiefen Augenringe waren sicher alles andere als hübsch zu bezeichnen. Was sollte sie jetzt nur tun? So konnte sie unmöglich vor Hilbert auftauchen. Nähme sie sich die Zeit, um mit Puder das schlimmste Übel zu verdecken, dann käme sie zu spät. Dummerweise hasste der ordnungsliebende Bibliothekar Unpünktlichkeit. Es half doch alles nichts! Eine kleine Illusion half Alvine aus. Die dunklen Augenringe waren zwar noch da, aber der illusionäre Zauber gaukelte nun der Welt und seinen Bewohnern ein frisches Gesicht vor. Das musste reichen! Alvrine zögerte nicht und eilte aus dem Haus zum vereinbarten Treffpunkt.

Hilbert und Alvine machten sich einen schönen Tag! Zuerst schlenderten sie über den bunten Markt, wo sie Weintrauben, Brot, Käse und eine edle Flasche Wein erwarben. Danach gingen sie außerhalb der Stadt gemütlich spazieren. Ein Picknick im Freien hatte schon immer Alvines Herz höher schlagen lassen. Stimmungsvoll und passend zur einsetzenden Dämmerung machten sie es sich an einem Seeufer bequem. Hilbert hatte eine Decke und drei Kerzen mitgebracht. Er staunte auch nicht schlecht, als die Magierin die Dochte ohne Stahl und Feuerstein entzündete, sondern nur ein Wort und Fingerzeig reichte! Alvine lachte heiter. Die kleine Kerzenflammen waren nun wahrlich nicht der Rede wert...

Der Abend wurde lang. Die beiden vertieften sich bis spät in die Nacht in Gespräche. Aber alles hat auch einmal ein Ende. Zurück in der Stadt verabschiedeten sie sich. Alvine ließ den Tag in Gedanken nochmal durchlaufen. Weit war es bis zu ihrem Haus nicht, aber ihre Füße taten weh und zu lange würde sie ihre Augen auch nicht aufhalten wollen. Also kürzte die Dame ab. Eine konzentrierte Teleportation...
...und schon stand sie in den eigenen Vier Wänden und ließ sich ins Bett fallen.

Damit endet die kurze Geschichte. Bevor sie allerdings zu Wort kommen, werde ich zunächst eine Position beziehen, was auch meine Intention ist. Jedoch in Hinblick dessen, dass es hier auch Gegenstimmen gibt hoffe ich insbesondere auf eine interessante Diskussion im Anschluß.

„Magie im Alltag“. Die Geschichte ist sicherlich sehr extrem ausgefallen, mancher wird gewiss sagen „überzogen“, aber ich würde darauf wetten, dass jeder daraus etwas wiederkennt – sofern er mit Magie zu tun hat.
Sei es bei sich, einem Kollegen oder weil er einen Zauberkundigen bei ähnlichen Wirken zufällig beobachtet hat. Die Beispiele sind auch keineswegs an den Haaren herbeigezogen. Ich sah schon Magier sich für die kürzesten Wege teleportieren, Bücher aus dem Regal oder Kerzenleuchter näher heran schweben lassen, mit Illusionen ihr Gesicht aufhübschen, Essen herbei- oder verzaubern, sowie andere diverse Gegenstände:
Kissen zum bequemen Sitzen, ein Gläschen Wein beim gepflegten Gespräch und nebenher fegt ein verzauberter Besen von alleine das Zimmer. Lichter werden mittels Magie entzündet oder gelöscht.

Zweifellos sind all' diese Beispiele reine Annehmlichkeiten, die durch den Gebrauch von arkaner Magie ermöglicht werden. Jetzt stellt sich die Frage: Ist dieser Gebrauch eine Notwendigkeit?
Ich sage: Nein! Das hat nichts mit arkaner Korrumpierung zu tun – in erster Linie – sondern Verschwendung und vorallem eines... Faulheit.
Um beim Beispiel zu bleiben: War es nötig, dass Alwine alle Zauber wirkt? Es hat nicht ihr Leben bedroht, noch hätte es ihres eingeschränkt die Pantoffeln selbst zu holen. Sie hätte eher bedenken müssen, dass ihr Vorratsschrank alle ist. Oder dass sie nicht stundenlang im Buch lesen sollte, wenn sie einen wichtigen Termin hat. Alwine hat den einfachen Weg gewählt... Die Nutzung von Magie, um etwas Eindruck bei Hilbert zu schinden und ihren Alltag bequemer zu machen.
Ich will nicht sagen, dass es schlimm ist, wenn arkane Magie zum Alltag und Gewohnheit wird. Unsere ganze Welt ist durchzogen von Leylinien und einem Nieselregen arkaner Magie. Magie ist Alltag!

Aber sollte es auch ihre Nutzung für solche Dinge werden, die man auch ohne einfach erledigen könnte?
Meiner Meinung nach ist das ein Fehler. Wer sich zu sehr gehen lässt, verlässt sich auch zu sehr auf Magie. Er wird faul und träge... und es fehlt nicht viel, dass auch eine magische Hand seinen Hintern putzt oder die Serviette den Mund abtupft. Magie ist kein Haushaltsmädchen, sondern ein Werkzeug wie unsere Hände. Einen Schraubenschlüssel nimmt man auch nicht, um einen Nagel in die Wand zu hauen. Sicherlich wäre es möglich, aber es ist dafür nicht gedacht.
Magie sollte da sein, damit wir sie sinnvoll und bewusst einsetzen. Nicht, um der Faulheit zu fröhnen. Es ist und bleibt eine schlechte Angewohnheit, wenn man überall nach Abkürzungen sucht. Der richtige Weg ist nicht immer der leichte.

Aber wäre es wirklich SO schwer das Kissen mitzunehmen, Feuerstein und Stahl zu verwenden, selbst zu kochen, fegen oder eine Kerze auszupusten? Ist es mühsame Arbeit, wenn man einen Hocker braucht, um das Buch im Regal zu erreichen?
Bei den Ahnen, sicherlich nicht! Das tun Nicht-magische auch und siehe da... sie leben, atmen, lachen und erfreuen sich an ihrem Leben.

Jeder mag es mal faul im Bett zu liegen oder es sich bequem zu machen. Doch auf Dauer, bin ich der Überzeugung, schadet es uns. Der Gesellschaft, dem Allgemeinwohl, und dem Ansehen der Zauberkundigen.
Vor der Magiesucht gibt es meiner Ansicht nach, noch etwas wesentlich gefährlicheres: Die Abhängigkeit des eigenen Charakters an die Bequemlichkeit. Erst wenn man sich darauf einlässt, kann es überhaupt soweit kommen. Man wächst an Herausforderungen und nicht daran, sie zu vermeiden. Man lernt aus Fehlern und Problemen.

Haben sie, verehrte Zuhörer und Gäste, ähnliche Geschichten gesehen oder erlebt? Jetzt ist es zu dem Zeitpunkt gekommen, um meinen Monolog zu beenden und das Gespräch zu beginnen.
Wann glauben sie, ist der Gebrauch von Magie gerechtfertigt und wann sollte man davon absehen? Wer sprechen möchte... möge bitte die Hand heben. Ich enthalte es mir vor die Redeleitung zu übernehmen.
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Luzula



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BeitragThema: Re: [Mystischer Abend] Vorträge   Fr Dez 13 2013, 01:37

Kurs: "Zauberei" der Backkunst - Winterhauchspecial 2013 (12.12.13)

Quittenplätzchen

Zutaten: 250 g Mehl, 150 g Zucker, 2 Esslöffel Zitronensaft, 100 g gemahlene Mandeln, 250 g weiche Butter, Quittengelee, Puderzucker

Zubereitung:
Start: Ofen vorheizen, 175°, Heißluft
(1) Mehl, Butter, Zucker, Zitronensaft und Mandeln zu einen Teig verkneten. Es wird etwas knifflig sein, da der Teig bröselig ist anfangs, aber mit viel Geduld und viel handkraft wird er weicher. Sobald der Teig kooperativer wird, zu einer Teigrolle formen und in eine Folie wickeln. Die Teigrolle sollte in etwa den Durchmesser haben, wenn man Zeigefinger und Daumen zu einem Kreis formt.
Dann etwa eine Stunde kalt stellen, oder über Nacht - jeweils im Kühlschrank. Das hilft beim zweiten Schritt enorm zur weiteren Verarbeitung des weichen Teigs.
(2) Nach dem Kaltstellen den Teig in gleichmäßige Scheiben schneiden, ca. 5mm. Es ginge auch dicker, bis zu 1cm, aber ich empfehle die 5mm.
(3) Im vorgeheizten Ofen 5-10 Minuten goldbraun backen und danach abkühlen lassen.
Aber lieber früher aus dem Ofen holen und die Plätzchen nach den 5 Minuten nicht mehr aus den Augen lassen. Sie verbrennen äußerst schnell. Am besten schmecken sie noch, wenn sie recht hell sind. Vorsicht: Das Abkühlen ist wichtig, da sie extrem weich sind.
(4) Die eine Plätzchenhälfte mit dem Quittengelee bestreichen und die andere Hälfte als Deckel draufdrücken. Danach mit Puderzucker bestäuben.
(5) Genießen!

Hinweise: Das bitter-säuerliche Quittengelee ist perfekt dafür, aber andere Gelees eignen sich dafür auch, je nach Geschmack.


Knoblauch-Chilli-Erdnuss-Sauce

Zutaten: 8 Knoblauchzehen, 3 große rote Chillischoten, 250 g Erdnussbutter, 250 g brauner Rohrzucker, 300 ml Rotweinessig, 1 Teelöffel Salz
Die Menge reicht für ca. 5 Einmachgläser á 160 ml.

Zubereitung:
(1) Knoblauchzehen schälen und fein hacken. Die Chillischoten halbieren und die Trennhäute entfernen. Wer es scharf mag, lässt die Kerne drin, sonst auch entfernen. Die Schoten ebenfalls fein zerhacken. (Es muss nicht hübsch sein, nur klein.)
Beides in einen Topf schieben und Erdnussbutter, Rohrzucker, Rotweinessig, Salz dazu geben.
(2) Aufkochen und dann mindestens 5 Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen. Vorsicht: Die Sauce kann spritzen!
(3) Die Sauce so heiß wie möglich in sterile Einmachgläser (oder auch "Twist-off"-Gläser) füllen und umgedreht abkühlen lassen, damit sie ein Vakuum ziehen. Danach ist die Sauce ungefähr ein Jahr haltbar, wenn die Gläser steril waren!
(4) Oder sofort genießen zu Geflügel oder Gemüse.

Hinweise: Während des Kurses kam die Idee, dass man die Erdnussbutter z.B. durch zartbittere Schokolade ersetzen könnte. Ich weiß nicht, ob das funktioniert, aber es klingt einen Versuch wert! Wink Wer es nicht scharf mag und die Chillischoten weglassen möchte, kann es auch mit roten Scharlottenzwiebeln probieren.

In diesem Sinne: Frohes Winterhauchfest!
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BeitragThema: Re: [Mystischer Abend] Vorträge   Fr Mai 22 2015, 13:26

Vortrag: Bannung - Vorstellung der Magieschule (21.05.15)

Sehr geehrte Gäste, willkommen zum Mystischen Abend! <Die Dunkle neigt tief das Haupt in Richtung der Anwesenden und setzt mit laut erhobener Stimme fort.> Am heutigen Abend findet ein kurzer Vortrag zu einer der Magieschulen statt...

… der Bannung!

Der Vortrag richtet sich vor allem an die werten Gäste unter uns, die nicht in den arkanen Künsten versiert sind. Fragen können selbstverständlich gestellt werden, ich nehme es mir aber heraus einige zum Ende zurückzustellen.
Bitte melden Sie sich, wenn Sie eine Frage haben. Ich verspreche auch auf alle zurückzukommen, sollten sie nicht schon im Verlauf des Vortrags Antwort finden. Dann wollen wir mal nicht weiter um den heißen Brei reden!

Wenn man sich schon immer fragte, was eine effektive Waffe gegen lästige Feinde am Wegesrand, wilde Bestien in der freien Natur oder zauberfuchtelnde Magier ist, dem kam vermutlich zuerst seine gute, alte Axt in den Sinn.
Nicht verkehrt, will man meinen, aber wer schonmal ein Feuer löschen musste, dem ist klar: Feuer kann man nicht nur mit Wasser, sondern mit mehr Feuer auch entgegen treten! Feuer mit Feuer bekämpfen – ein Sprichwort mit Verlass!

Die Schule der Bannung bietet insbesondere eine Vielzahl an Zaubersprüchen, die vor allem den Schutz als Aufgabe haben. Sei es, dass sie dem Zauberwirker Schutz verschaffen... oder seinen Gefährten.

Heute werde ich ein paar Sprüche vorstellen, damit Sie einen Eindruck gewinnen, was für eine Bandbreite und Vielzahl an Möglichkeiten einem Zauberer der Bannung offen stehen.

Einer der verbreitetsten Zauber ist der Alarm. Der Name ist schon Programm, denn der Zauberer kann ein Gebiet eingrenzen, was dann unter dem unsichtbaren Schutz steht. Sobald eine Kreatur oder Person die Grenze berührt oder überschreitet, hat der Zauberer, nennen wir ihn mal Knisterfinger, zwei Möglichkeiten bei der Zauberwirkung offen gehabt, um ihn vor Eindringlingen zu alamieren: Entweder es gibt ein Glockenklingeln, was alle hören oder es klingelt allein in seinem Kopf!
Es gibt eindeutig schönere Wege um seinen Schlaf zu beenden, aber lieber unsanft geweckt als von einem Bären gefressen zu werden, bevor man ihn überhaupt bemerkt. Bis zu mehreren Stunden kann dieser Alarmzauber locker die Größe eines Zeltlagers überwachen.
Gleichwohl ist dieser Zauber in der Bannungsschule aber auch der einzige in seiner Form. Berühmt berüchtigt ist die Bannung eigentlich für ihre physischen als auch magischen Barrieren!

Solche Barrieren, gerne mit Schilden vergleichbar, bieten Schutz vor Elementen, anderen Zaubern oder vor einer Faust im eigenen Gesicht!

Da gibt es für Magus Knisterfinger beispielsweise das Manaschild, was er je nach seinem eigenen Können, für durchaus mehr als eine Stunde aufrecht erhalten kann. Er kann selbst festlegen, wieviel Schaden, etwa von einer Waffe herbeigeführt, das Schild abbremst.
Je mehr das allerdings ist, desto mehr Konzentration braucht unser guter Knisterfinger, um es aufrecht zu erhalten und kann nicht weiter nach Belieben mit anderen Zaubern um sich werfen.

Es gibt auch eine Barriere, die bestimmte Kreaturen fernhalten kann. Man darf sich das in etwa dann so vorstellen, dass der Bär, der Magus Knisterfinger nun doch im Lager nachts fand und fressen möchte, nun gegen eine unsichtbare Mauer rennt.
Die Barriere umgibt den Magus rundherum und hält seinen gefräßigen Gegner einen Schritt von ihm entfernt. Dabei verspürt der gute Mann durchaus den Druck gegen der Barriere. Übersteigt die Kraft des Bären allerdings die Macht des Zaubers...
… naja, dann endet es hässlich für Magus Knisterfinger.
Diese Barriere hat allerdings auch den Vorteil, dass sie gegenüber mentale Zauberkontrollen abwehrend wirkt. Sagen wir, Magus Knisterfinger hat seinen erbitterten Erzfeind in der Nähe, der bemerkt wie er fast gefressen wird.
Der will den Bären sicherlich nicht davon abhalten aus seinem werten Kollegen Muß zu machen, will aber nicht offensichtlich eingreifen, sondern versucht im Kopf von Magus Knisterfinger mit etwas List herumzuzaubern.
Der Feind kann sein Ziel schon erfassen und den Zauber sprechen, aber er wird von der Barriere solange unterdrückt, wie sie wirkt. Verzieht sich nun der Bär und gibt auf, könnte Magus Knisterfinger die Barriere fallen lassen.
Mit Pech wirkt dann zu diesem Zeitpunkt noch die Verzauberung des anderen und schlägt exakt dann durch. Andernfalls kann es auch sein, dass die Barriere länger hält als auch die Wirkungsdauer des anderen Zaubers.
Letztendlich bleibt aber wohl das Beste an dieser Barriere... nicht als Bärenfutter zu enden. Im besten Fall.

Wenn nun aber der Erzfeind die Sache selbst in die Hand nehmen will und Magus Knisterfinger mit Zaubersprüchen ins Jenseits befördern will, hat unser guter Zauberer womöglich noch ein As im Ärmel, wenn er sich als Meister seines Faches bezeichnen darf:

Das Antimagische Feld! <Die Dunkle schweigt sich kurz aus und schnalzt flüchtig, ehe sie einen etwa zehn Schritt umfassenden Radius abschreitet.> Magus Knisterfinger bildet das Zentrum dieser Barriere.
Das antimagische Feld bewegt sich auch mit ihm. Herausragend ist aber, dass im Feld die meisten magischen Effekte, inklusive Zauber und zauberähnlichen Fähigkeiten unterdrückt werden!
Das bedeutet, dass es höchstwahrscheinlich auch erst das Sprechen von kleineren Zaubern oder die Benutzung von magischen Gegenständen nicht möglich macht. Es gibt da allerdings einen Haken...
… es unterdrückt die Zauber und Effekte nur. Es hebt sie aber nicht gänzlich auf! Es kommt in diesem Fall stark auf die Mächtigkeit der Zauber an, die Magus Knisterfinger an den Schädel geworfen werden.
Die Barriere hält aber auch beschworene Kreaturen fern. Den Bären von vorhin würde sie wenig jucken... würde der Erzfeind aber nun einen Untoten oder Elementar beschwören, damit der Magus Knisterfinger in die Mangel nimmt: dumm gelaufen, die können sich nicht in diesem Feld aufhalten.

Wissenswertes am Rande: Wenn sich zwei Magiefelder für längere Zeit überschneiden, mindestens einen Tag, kann es sogar zu einem sichtbaren Energiefluss kommen, da die Felder miteinander interferieren.

Knisterfinger wird nun aber auch gemein und hat seinen Gegner entdeckt. Damit sein Erzfeind nicht einfach verschwindet durch eine Teleportation hat der alte Bannmagier auch noch einen ausgefuchsten Zauber dieser Schule bereit:

Dimensionaler Anker. Sobald dieser Zauber ein Objekt oder Person trifft, verhindert er, dass sich nun der Gegner durch die Dimensionen bewegen kann. Das heißt soviel wie: Kein Durchschreiten von Portalen und keine Teleportion sind dann möglich!
Eine beschworene Kreatur, etwa einen Elementar, würde dieser Zauber aber nicht daran hindern können auf seine eigene Elementarebene zurückzuhuschen.

Und um auf den Anfang des Vortrags zurückzukommen: Feuer mit Feuer bekämpfen. Der Gegenzauber gehört ohne Frage dazu, um einen Magier fürchterlich zu ärgern. Dieser Zauber – ironischerweise – unterbricht nämlich andere Zauber, die soeben gewirkt werden sollen.

Mittels dieses Zauber, aber auch noch anderer in der Schule der Bannung, kann zusammengefasst gesagt werden: Sie negieren oder dämmen magische Fähigkeiten und Effekte ein, können auch Kreaturen bannen, Artefakte vernichten, um Einwirkungen durch Magie zu entfernen und den ursprünglichen Zustand wieder herzustellen.

Nun könnte man in der Aufzählung der verschiedenen Zauber weitermachen, aber die Beispielhaftesten wurden genannt und die Stunde schreitet voran. Deshalb sei zu guter Schluß gesagt:

Aber auch alles hat seinen Preis und die Reagenzien in der Bannung lassen die Taschen schneller leeren, als eine Axt den Schädel trifft. In diesem Sinne: Vielen Dank für das Gehör!

Wenn jetzt noch Fragen offen sind, werde ich mein Bestes geben, um sie zu beantworten.
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BeitragThema: Re: [Mystischer Abend] Vorträge   Di Apr 11 2017, 17:43

Vortrag: Arkane Magie - Nachteilige Regeln, vorteilhafte Möglichkeiten (13.04.17)

Magie ist mächtig.
Magie macht süchtig.
Magie lockt Dämonen.
Magie korrumpiert.

Vier simple Regeln, die gegeben sind und die den Alltag und das Wesen eines Zauberkundigen beträchtlich beeinflussen. In dem heutigen Vortrag möchte ich Ihnen vor allem Denkanstöße mitgeben, die auf meinen Gedanken zu den Regeln beruhen, aber auch den Perspektiven, die sich daraus ergeben.

Um meine Gedanken verständlicher zu machen, möchte ich mich vorab kurz vorstellen, damit alle Anwesenden auf demselben Wissensstand sind. Mein Name ist Luzula Siedefaust und ich bin eine Pyromantin – übersetzt mit weniger Fachgelaber:

Ich habe eine Ausbildung im Schwarzfels durchlaufen, die es mir gestattet Feuer zu beschwören und das nicht, um Würstchen über einem Lagerfeuer zu erhitzen, sondern Personen das Fleisch von den Knochen zu brennen.

Es gab für mich nicht die Möglichkeit andere Wege einzuschlagen, das bringt so eine Diktatur unter Feuerelementaren mit sich. Entsprechend ist meine Sichtweise auf die Nutzung arkaner Magie sehr pragmatisch: Ich nutze sie, um zu kämpfen. Für nichts anderes.
Wer mich genauer kennt, weiß dass ich zu den sehr strengen Vertretern gehöre, die die Anwendung von arkaner Magie immer kritisch beäugen, wenn es nicht für den Kampf gedacht ist.

Aus meinem bisherigen „Lebensstil“ heraus, ergab nichts anderes Sinn. Mir kommt die Galle hoch, wenn ich schwebende Kerzenhalter, Weingläser oder alleine fegende Besen sehe! Ich bin der Meinung, dass dies Faulheit zu verschulden ist. Mein Lehrling ist wohl der Leidtragende…
… er weiß, dass ich noch eine fünfte Regel der arkanen Magie hinzugefügt habe: Magie macht faul.
Ich jage ihn also regelmäßig quer durch Eisenschmiede, dass das nicht passiert. <Sie zwinkert mit einem leichten Grinsen auf den Lippen.>

Das Thema des heutigen Vortrages lautet aber: „Nachteilige Regeln, vorteilhafte Möglichkeiten“.

Ich möchte also mit Ihnen gemeinsam unter Berücksichtigung unserer aller Erfahrungen die Regeln in Augenschein nehmen, um danach einen völlig anderen Perspektivenwechsel zu vollziehen, der auch meine Vorurteile und vielleicht auch Ihre reflektiert, unser Handeln und Denken in Frage stellt und hoffentlich neue Erkenntnisse beschert.

Erste Regel: Magie ist mächtig! - Was geht Ihnen dazu durch den Kopf?

Antworten der Zuhörer:

  • Portale, verkürzen der Reisezeiten, als Hilfsmittel
  • Artillerieunterstützung
  • Kampfunterstützung durch Elementare
  • Veränderung unserer Weltwahrnehmung
  • Möglichkeit, um zu großer dominanter Macht zu gelangen
  • große Verantwortung

Ob große Feuerbälle oder arkane Geschosse, die vom Himmel prasseln und auf Feinde niederregnen, Beschwörung von Elementaren, die Möglichkeit das grundlegende Gewebe des Seins beeinflussen zu können:
Arkane Magie ist zweifellos ein machtvolles Instrument, wie Ihre genannten Beispiele bereits zeigen.

Zweite Regel: Magie macht süchtig! – Das betrifft in erster Linie den Zauberwirker selbst. Hat wer von Ihnen damit bereits Erfahrungen machen dürfen? Wenn nicht selbst, dann vielleicht bei einem Bekannten oder Freund? Weiß jemand, wie sich diese Sucht äußern kann?

Antworten der Zuhörer:


  • eigene Erfahrungen, bspw. Hungernder Geist und Körper, Zittern, Kopfschmerzen
  • Wohlgefühl von Macht, Arroganz, Machtgier
  • Degeneration von Körper und Geist

Die zweite Regel ist eine sehr persönliche – für Zauberwirker. Es fällt oft nicht leicht diese Sucht in ihren Anfängen zu bemerken, geschweige denn sie einzugestehen, wenn man davon betroffen ist.
Sie ist schleichend, und heimtückisch... und kann sich sehr unterschiedlich äußern. Je nachdem, welche Magieschule man sogar bevorzugt und am häufigsten wirkt. Darüber kann man sogar auch ganze Vorträge füllen!

Dritte Regel: Magie lockt Dämonen! – Über diesen Nachteil brauchen wir aktuell nicht lange zu diskutieren. Das klingt dramatisch, aber an dieser Stelle muss ich zuerst Unklarheiten beseitigen: Dämonen werden zwar von Magie angelockt, wie Motten vom Licht, aber damit sie wahrlich aktiv hergeführt werden, ist eine verdammt große Menge arkaner Magie von Nöten.

Wenn jemand also einen Feuerball beschwört, dann reicht dieser nicht aus. Der Krieg der drei Hämmer mit Einsatz magischer Einheiten seitens der Dunkeleisenzwerge war auch nicht ausreichend, um für einen Einfall der Brennenden Legion zu sorgen. Das hätten wir in der Vergangenheit wohl auch gemerkt…
Was die Brennende Legion aber bemerkt hatte, waren wohl die Zauber und Rituale, die einst am Brunnen der Ewigkeit durchgeführt wurden. Oder wenn man sie gezielt herbeigeführt hat.

Durch die aktuelle Lage, in welcher wir uns heute befinden, möchte ich aber dennoch zur Vorsicht raten...

Ein Zauberkundiger hat nämlich dann noch die vierte Regel als Nachteil am Hals: Magie korrumpiert und verdirbt! Weiß jemand, was damit gemeint ist?

Antworten der Zuhörer:

(Leider versäumt Screenshots zur Dokumentation zu machen. Verzeihung!)

Das Resultat: Maß halten – dies ist bei allen vier Regeln wichtig! So simpel, aber was bedeutet das konkret?
Nicht für jeden feuchten Furz einen Magier heranziehen.

Wofür aber einen Magier dann heranziehen? Bringt uns die arkane Magie auch Gutes? Wofür kann man sie nutzen, dass Maß gehalten, die Nachteile berücksichtigt und dennoch unser Leben positiv dadurch beeinflusst wird? Ist das möglich? Worin sollte die Verantwortung von Zauberkundigen liegen? Was sind Ihre Gedanken dazu?

Viele Denkansätze, viele Fragen! Jeder hat einen Satz zur Antwort, die ihm als erstes durch den Kopf schießt! Meldungen voran!

Antworten der Zuhörer:

  • Anderen Hilfe leisten
  • Feinde bekämpfen
  • Beschwörung von Nahrungsmitteln
  • Beratung zur sinnvollen Nutzung der Magie

Aye, ich bin der Überzeugung, dass alle genannten Antworten auch ihre Berechtigung haben. Sie spiegeln exakt das wider, wo wir uns heute befinden.

Unsere Erkenntnisse beziehen sich auf unseren jetzigen Entwicklungsstand. Neue Zauberformeln können aber entwickelt werden! Die Forschung bietet uns die Option daran zu arbeiten, so dass ein Blick über den Tellerrand möglich ist.

Meine Gedanken gliedern sich in mehrere Bereiche: (in Zusammenfassung)

Technik/Wirtschaft: Waffen, Golems (Erleichterung schwerer Arbeiten, schnellerer Wiederaufbau), Verzauberungen, präzisere/robustere Maschinen, neue Antriebstechnik bzw. deren Erschließung
Gesellschaft: Diplomatie (Sprachverständnis), Bildung, Portale (schnelles Reisen, neue Wege/Erschließung von Land)
Gesundheit: Medizin, Alchimie, viel Forschungspotenzial
Militär/Kampf: Schutz von Truppen, Aufklärung, Transporte

Mein Fazit: Arkane Magie ist wie ein Hammer, Schwert oder Feder… ein Werkzeug. Sie besitzt gravierende Nachteile, die es uns nicht gestattet sie verantwortungsbewusst für alle Lebenslagen permanent herbeizuziehen, aber sie gibt uns die Möglichkeiten unseren Verstand, unsere Kreativität und unseren Horizont zu erweitern!
Es liegt an uns diese Möglichkeiten weise zu nutzen, um eine Zukunft zu formen, die unseren nachfolgenden Generationen ein Zuhause ist. Es ist also nicht zielführend die arkane Magie selbst zu verteufeln, sondern gemeinsam nach Lösungen zu suchen, um die Probleme der Gegenwart in Angriff zu nehmen.

Warum betrifft das auch gerade Personen, die nicht in der Lage sind selbst Magie zu wirken?
Auch Ihr habt Ideen! Auch Ihr habt Wünsche für eine Zukunft! Auch wenn jemand kein Schmiedemeister ist, kann er zu einem solchen mit einem Auftrag, einer Idee oder einem Wunsch herantreten, damit er diese umsetzt.

Wer also über den Tellerrand blickt und zu welchen Zweck? Das bestimmt nicht nur einer, oder sollte es meiner bescheidenen Meinung nach nicht tun. Unsere Gesellschaft ist auch eine Allianz. Ein Zusammenleben vieler. Es gibt nun mal die nachteiligen Regeln, derer wir uns bewusst sein müssen, um daraus dann umso konkreter die vorteilhaften Möglichkeiten sehr bewusst zu schöpfen.

Unser Leben ist eine blanke Leinwand und die arkane Magie ist eine von vielen Farben, um es zu gestalten.
Was für ein Bild wollt Ihr malen?

Mit diesen abschließenden Worten danke ich für Ihr Gehör!
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